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Praxistest: Ford Focus ST: Star ohne Namen

Hätte er nur einen griffigeren Namen. Und noch sowas wie ein »GTI« dahinter: Die Fans kompakter Sportautos würden ihm reihenweise huldigen. So aber ist der Ford Focus ST eine Versuchung ohne viel Charisma.

Der alles überstrahlende Konkurrent heißt nun mal Golf GTI und kommt aus Wolfsburg. Bei allem und jedem werden die Kölner Sportversionen denn auch an den Vorgaben aus Niedersachsen gemessen. Einst hießen die sportlichen Ford Escort RS, dann XR3 und XR3i - und schließlich ST. Nicht wirklich einfallsreich - GT(I) klingt da schon mehr nach Rennsport und dröhnenden Motoren. Eine durchgängige Modellbezeichnung mit Tradition würde einem wie dem Focus ST helfen, Käufer zu locken. Denn dass der Focus – egal ob ST oder nicht – einer der besten kompakten Sportler ist, weiß in diesen Kundenkreisen jeder.

225 PS Leistung, ein exzellentes Fahrwerk, die präzise Lenkung und bissige Bremsen. Die Handschaltung ist stimmig, der Sound Dank Membran im Turbolader eine wahre Wonne – das ist der Focus ST.

Weil Ford allein kein modernes und kraftvolles Vierzylinder-Triebwerk in der Hinterhand hatte, bediente man sich im Konzern bei der Premium-Schwester Volvo und dem dortigen Fünfzylinder mit Turboaufladung. 2,5 Liter Hubraum, fünf Zylinder und Aufladung – das kann sich gerade im Vergleich zur potenten Konkurrenz von Opel, Volkswagen, Audi und selbst BMW hören und fahren lassen.

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Dass der Fünfzylinder schon ein paar Jahre auf dem Zylinderkopf hat, spürt man allerdings spätestens an der Zapfsäule - und sieht es bei einem Blick auf die Konstruktion. Turbo? Ja. Direkteinspritzung? Nein. Das ist eine betagte Nummer - auch wenn das Volvo-Triebwerk mit einer weichen und gleichermaßen eindrucksvollen Leistungsentfaltung das Alter in der Realität sehr gut ausgleicht.

Power hinterm Turboloch

Doch um in den Genuss des ST-Tatendrangs zu kommen, muss der Pilot das kleine, aber spürbare Turboloch unter 1.800 Touren erst einmal hinter sich bringen. Das ist angesichts der angenehmen Rahmenbedingungen allerdings kein Problem. Die ledernen Sportsitze aus dem Hause Recaro passen vorzüglich und das Steuer ist griffig. Der Lenkstockhebel und der Radio-Bediensatellit gehören dagegen in das vergangene Jahrzehnt - oder noch etwas weiter zurück.

Auch bei den Instrumenten ist der Focus ST übersichtlich und praktisch - dabei aber alles andere als charismatisch oder gar hochwertig. Hier spielen VW Golf oder gar Audi A3 und BMW 1er in einer anderen Liga. Gefallen kann das problemlos zu bedienende Navigationssystem, das einem sicher den Weg zu jedem Ziel zeigt, aber fast 3.000 Euro Aufpreis kostet. Die Bildschirmdarstellung ist jedoch ähnlich betagt wie die Radiobedienung an dem unförmigen Lenkstockhebel.

Sportlicher Kompakter oder potenter GTI-Jäger – das Platzangebot im Ford Focus ST ist gerade beim Fünftürer ordentlich. Zwar büßt der Kölner durch die praktischen Einstiege im Fond optisch etwas von seiner Sportlichkeit ein. Doch so gelangt man deutlich einfacher in die zweite Reihe als über die nach vorne klappenden Sportsitze des Dreitürers. Das Laderaumvolumen liegt zwischen 385 und 1.258 Litern.

Hat man das Turboloch erst einmal überwunden, geht der Focus ST bullig und kraftvoll zur Sache. Das Lenkrad sollte man gerade im Grenzbereich allerdings fest in den Händen halten, denn der 1,3 Tonnen schwere Fronttriebler scharrt bisweilen überaus bissig mit den Vorderrädern. Zumindest als Option wäre Allradantrieb eine tolle Sache - doch den enthalten die Kölner Ingenieure selbst dem Über-Focus RS vor – und der hat sogar 300 PS, die an der Vorderachse zerren.

Stramm bis straff

Bei aller Sportlichkeit und trotz der obligatorischen 18-Zöller wirkt der ST bei allem Tatendrang nie hart oder allzu ruppig. Stramm bis straff geht es fraglose zu – doch hart sind andere.

165 kW/225 PS und 320 Nm maximales Drehmoment sorgen für richtiges Vergnügen. Von 0 auf 100 km/h prescht der 4,38 Meter lange Bulle vom Rhein in 6,8 Sekunden. Ohne Frage schnell - doch das Bessere ist bekanntlich der Feind des Guten. Audi S3 oder BMW 130i bieten Dank deutlich mehr Leistung hier noch bessere Werte. Aber auch die über 240 km/h Spitze des ST reichen, um auf der Autobahn zwischen Köln und Mannheim mächtig Eindruck zu schinden. Gerade in der optionalen (1.230 Euro Aufpreis) und höchst kurzlebigen Trendfarbe "electric orange metallic" hat der Focus ST jede Menge Überholimage.

Und einen üppigen Durst bei jeder Farbe. 9,3 Liter SuperPlus pro 100 Kilometern laut Werksangabe – davon kann man nur auf der Landstraße träumen. Bei einer gesunden Mischung aus Stadt, Land und Autobahn ist unter elf Litern nichts zu machen. Im Praxistest knackte der winterbereifte Focus ST sogar die 12-Liter-Marke.

Das ganze gibt es zu einem fairen Preis – vorausgesetzt man verzichtet auf die sonst zumeist obligatorischen und standesgemäßen Extras wie Xenonlicht (910 Euro), Leder-Recaro-Sportsitze (ab 2.000 Euro), Klimaautomatik (405 Euro) und Navigationssystem (2.855 Euro). Wer all dies oder noch mehr in seinen GTI-Jäger packen will, knackt den Einstiegspreis von 25.750 Euro deutlich und pirscht sich an die 30.000-Euro-Grenze heran.

Denn serienmäßig sind gerade mal ESP, Airbags, manuelle Klimaanlage, elektrische Spiegel, Stoffsitze und 18-Zöller. Ganz nebenbei: Vor drei Jahren war der Focus ST bei 24.200 Euro gestartet. Eine Preissteigerung von fast fünf Prozent. Der Fünftürer kostet mittlerweile sogar 26.500 Euro.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?