HOME

Renault Clio: Rollendes Schutzprogramm

Das neue Modell des Renault Clio ist optisch deutlich aufgerundet und glänzt mit Bestnoten im Crashtest. Leider nicht für die Basisversion.

Für einen Renault sind fünf Sterne beim Crashtest ein Muss. Seit 2001 das Mittelklassemodell Laguna die Maximalwertung des europäischen Testinstituts Euro NCAP× erzielte, gibt sich der französische Hersteller als Vorreiter bei der Sicherheit. Da liegt die Messlatte für neue Modelle hoch.

Auch der neue Clio

erzielte in der Disziplin Insassenschutz die Maximalwertung von fünf Sternen. Die gibt's ab 33 Punkten. Der Clio schaffte 32,67. Aufgerundet ist das Ergebnis zwar knapp, aber rechnerisch in Ordnung. Genau genommen müsste dem Basismodell jedoch ein Stern abgezogen werden. Denn die Vorhangairbags links und rechts, wodurch die Köpfe der Insassen bei einem Seitenaufprall geschützt werden, sind in der einfachsten Version nicht serienmäßig enthalten - sie kosten 380 Euro Aufpreis. Nach den Euro-NCAP-Statuten gäbe es deswegen eigentlich zwei Punkte weniger.

Der Trick: Euro NCAP prüft nicht stets das Basismodell, sondern vertraut den Herstellern, dass diese, wie gefordert, "die meistverkaufte Version" zum Test liefern. Mit dem Ergebnis darf dann geworben werden. Für alle Modelle. "Der Hersteller ist aufgefordert, den Kunden hier nicht zu täuschen", sagt Hubert Paulus, Crashexperte beim ADAC. Er ist verärgert über die Flunkerei von Renault. "Sie müssten auf den Unterschied hinweisen. Man kann nicht das Ergebnis von einem Auto mit Vorhangairbags auf eines ohne übertragen." Was der Clio sonst noch bietet, klärt der stern-Fahrbericht.

Glanz & Gloria: mau. Ohne Renault-Zeichen wäre der Clio von vorn kaum als solcher zu identifizieren. Allenfalls die großen Scheinwerfer mit den oben angesetzten Blinkern verleihen dem Auto etwas Eigenständiges. Versöhnlich wirkt da ein Blick in den Innenraum. Die Oberfläche des Armaturenbretts reicht in seiner Qualität locker an jene von Mittelklassemodellen heran. Die Sitze sind allerdings mit schweißtreibenden Stoffen bezogen.

Gas & Spass:

okay. Schon mit dem 75-PS-Benziner ist man im Clio flott unterwegs. Gute Laune machen auch die kräftigen Dieselmotoren, die ab nächstem Jahr mit Partikelfiltern erhältlich sein sollen.

Gleiten & Geniessen:

gut. Die Fahrwerksabstimmung ist das Beste am Clio, denn sie bietet einen hohen Komfort und zudem eine gute Straßenlage. Weniger erfreulich: die gefühllose Servolenkung.

Kind & Kegel: üppig. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Clio richtig erwachsen geworden. Mit knapp vier Meter Länge gehört er zu den größten Fahrzeugen im Kleinwagensegment und bietet Platzverhältnisse, die früher nur in der Golf-Klasse zu finden waren. Für das Kofferraumvolumen gilt das allerdings nicht, da bleibt der Clio in seiner Klasse.

Geld & Wert:

zwiespältig. Mit dem günstigen Preis des Basismodells (Authentique mit 65 PS für 10 950 Euro) werden viele Kunden nicht auskommen. Die Preisspanne der besseren Versionen reicht bis zu 16 950 Euro. Und die fünftürige Ausführung kostet noch mal 600 Euro Aufpreis. Auch das Antischleuderprogramm ESP steht mit 500 Euro extra in der Preisliste. Und die ist lang.

Fazit:

Da Renault das Thema Sicherheit hochhält, sollte man alle Airbags sowie das ESP serienmäßig anbieten. Mit strengeren Regeln könnte Euro NCAP diesen Schritt begünstigen.

Frank Janssen / print

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(