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Sono Motors mit dem Sion: Bayern-Stromer

Derzeit versuchen sich nicht nur die großen Autokonzerne daran, mit Hochdruck ihre Elektroautos auf den Markt zu bringen. Zahllose kleine Hersteller basteln seit Jahren an elektrisch angetriebenen Modellen und hoffen auf den großen Durchbruch. Sono Motors setzt mit dem Sion ab 2019 auf die Energie der Sonne.

Sono Motors Sion

Sono Motors Sion

Technisch versierte Autobastler gibt es im Umfeld von München schon durch die zahlreichen renommierten Universitäten, die Nähe zu Autobauern wie BMW und Audi sowie einer Reihe von Hightech-Zulieferern. Die einen wollen einen sportlichen Spaßroadster bauen, andere wollen Afrika mit einem bezahlbaren Kompakt-Unimog auf die Räder helfen und einige setzen voll auf das Thema Elektroantrieb. Die bayrische Firma Sono Motors wurde vor zwei Jahren gegründet und entstand aus tüftelfreudigen Studenten, die das Elektroauto als Fortbewegungsmittel der Zukunft sehen. Vor einigen Wochen konnte Sono Motors einen prominenten Neuzugang vermelden, denn Thomas Hausch, lange Jahre auf Toppositionen bei Daimler, Chrysler und Nissan tätig, unterstützt das Münchner Start Up ab sofort als COO. Für Hausch ist es nicht der erste Kontakt zu einem Elektro-Start-Up, denn von 2011 bis 2013 war er in Kalifornien für Vertrieb und Marketing von Coda Automotive verantwortlich.

Bayern-Stromer
Sono Motors Sion

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Unter Firmenchef Laurin Hahn arbeitet Sono seit mehr als fünf Jahren an der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs Sion, dessen Akkus nicht nur an der Steckdose geladen werden können. Zusätzliche Reichweite sollen Solarzellen realisieren, die je nach Fahrzeugfarbe mehr oder weniger auffällig in die Karosserie integriert sind. Die Solarzellen des Sion sind auf Dach, Motorhaube und an den Flanken des kompakten Fünftürers verbaut. Das Fahrzeug bietet eine Reichweite von 250 Kilometern, die sich bei entsprechenden Sonneneinstrahlung durch die Solarpaneele um bis zu 30 Kilometer verlängert. Das Batteriemodell hat Ähnlichkeit mit dem des Renault Zoe. Das Akkupaket kostet entweder eine monatliche Rate oder einmalig rund 4.000 Euro. Der Sono Sion dürfte ohne Akkupaket rund 16.000 Euro kosten. Das Akkupaket stammt vom Zulieferer ElringKlinger.

Dank eines bidirektionalen Laders kann der Sion nicht nur selbst Energie generieren, sondern diese auch wieder abgeben. Diese Funktion verwandelt das Auto in ein mobiles Kraftwerk. Mit einem Haushaltsstecker können alle gängigen elektronischen Geräte mit bis zu 2,7 kW vom Sion angetrieben werden. Über einen Typ-2-Stecker kann der Sion bis zu 7,6 kW liefern. Der Sion setzt nicht nur Dank seiner Karosserieteile aus kratzfestem Polycarbonat konsequent auf Leichtbau. Der Verkauf des Sono Sion soll in der zweiten Hälfte 2019 starten. Derzeit sollen mehr als 6.600 Bestellungen für das Elektromodell aus München vorliegen, deren Interessenten nach Tesla-Vorbild 500 Euro überwiesen haben. Für den Rest der Anschubfinanzierung sorgt eine erfolgreiche Crowd-Funding-Aktion. "Wir haben eine Sitzheizung, es gibt eine Klimaanlage und ein großes Infotainment-System, womit ich mein Handy auch interaktiv verbinden kann, was bedeutet, dass ich wirklich ein komplettes Fahrzeug habe, das sehr einfach ist und keine Extras hat", erklärt Laurin Hahn. Für eine besonders gute Luft wird ebenfalls gesorgt, denn für die Luftfilterung sorgt in der Armaturentafel ein spezielles Moos. Über elektrostatische Anziehung filtert es bis zu 20 Prozent des Feinstaubs aus der Umgebungsluft.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.