HOME

Subaru: Kleine Marke, realistische Ziele

Subaru möchte im Jahr 2016 928.000 Autos verkaufen. Dank ihrer konstanten Liebe zu Boxermotoren und Allradantrieb dürfte das auch gelingen.

das autonome Fahren präsentieren.

das autonome Fahren präsentieren.

Subaru. Eine Marke, die in Deutschland Freunde in jeder Gehaltsklasse gefunden hat. Allrad, Boxermotor und ein nicht zu auffälliges Design sind die konstanten Markenzeichen des japanischen Herstellers. Doch eines ist klar: Eine Marke, die in den USA mehr Autos verkauft als Volkswagen muss in Europa noch ordentlich an seinem Markenbewusstsein nachpolieren. Noch vor wenigen Jahren leuchteten die Augen eines jeden Motorsportbegeisterten, wenn er die Buchstaben STI auf dem Heck eines blauen Vehikels lesen konnte. Im Zusammenspiel mit dem Modelnamen WRX oder Impreza sowie den passenden goldenen Felgen und einem Heckflügel, der Wickeltisch und Biertheke vereint, begann bei jedem das Kopfkino zu laufen. Denn ein Subaru war und ist auch heute noch nicht aus dem Rennsport wegzudenken. Auch, wenn eben vor einigen Jahren dem WRC--Sport das markante Heck zugedriftet wurde. In Langstreckenpokalen und Global Rally Cross-Veranstaltungen ist die Marke mit fünfstelligen Verkaufszahlen in Deutschland noch immer stark präsent.

Kleine Marke, realistische Ziele
das autonome Fahren präsentieren.

das autonome Fahren präsentieren.

"Wir verstehen uns als die Performance-Sparte von Subaru. Zugleich sind wird die Verlängerung der Hände und Füße des Fahrers", schwärmt STI-Chef Yoshio Hirakawa über seine kleine Veredlungs-Marke. An ein eigenes Auto, wie es auch die AMG-Ingenieure mit dem SLS auf die Räder schafften, daran "ist er einmal nicht zu denken." Umso wichtiger ist es für die kleine Sportabteilung, dass auf der diesjährigen Tokio Motor Show das limitierte Sondermodell S207 des Subaru WRX STI zu sehen ist. 328 PS holt die auf 400 Einheiten ausschließlich in Japan erhältliche Hochleistungslimousine hervor. Der bereits bekannte 2,0 Liter-Boxermotor entlässt 431 Newtonmeter an alle vier Räder. Das Serientriebwerk ist 28 PS schwächer. Nochmals spezifischer als der 4,64 Meter lange S207 ist das auf 200 Einheiten limitierte Nürburgring-, kurz NBR Challenge Package.

Neben dem sportlichen Part der Marke, ist auf der Tokio Motor Show auch die Design- und Zukunfts-Abteilung zum Einsatz gekommen. Gleich zwei Konzeptfahrzeuge feiern hier ihre Weltpremieren. Das Impreza 5-Door Concept ist das erste Modell einer neuen Subaru Generation. Das kompakte Einstiegsmodell innerhalb des hauseigenen Produktprogramms zeigt sich äußerst kraftvoll gezeichnet. Es soll neben dem zukünftigen Impreza-Design auf die Gestaltung weiterer künftiger Modelle hinweisen. Die Studie ist 4,40 Meter lang, 1,88 Meter breit und 1,44 Meter hoch. Sein Radstand beträgt 2,67 Meter und im Innenraum finden bis zu fünf Personen Platz.

Mit der Studie Subaru VIZIV Future Concept zeigt der japanische Hersteller seine Vorstellung autonomen Fahrens. In ein sportlich robustes Design verpackt, soll es dabei auch abseits befestigter Straßen zum fahrerlosen Fahren kommen. Im Innenraum kommt ein großer Bildschirm in der Mittelkonsole als zentrales Bedienelement zum Einsatz. Neben dem autonomen Fahren soll die Studie auch selbständig einparken und mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren können. Wozu? Dadurch können Gefahren, Staus oder schlechte Straßenbedingungen führzeitig erkannt und umgangen werden. Für den Antrieb sorgt ein weiterentwickelter Hybridantrieb. Das System kombiniert den aus dem Levorg bekannten Turbo-Boxer mit einem Elektromotor.

Neben den beiden Konzeptfahrzeugen und der Sonderedition präsentiert Subaru auch den WRX S4 Spor Vita. Die Sportlimousine fällt durch Ledersitze des renommierten Ledermachers Mario Levi auf, die zum ersten Mal in einem Fahrzeug eines japanischen Automobilherstellers verwendet werden. Eine modifizierte Verkleidung sowie eine leicht veränderte Instrumententafel weisen auf einen hochwertigeren Charakter hin. Die 18 Zoll-Hochleistungsreifen unterstreichen zugleich seine Sportlichkeit.

pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.