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Vorschau 2007: Alles, was kommt - Teil 4

Auch Luxusmarken müssen ihr Programm auffrischen - entsprechend kommt Maybach 2007 mit der schnellsen Chauffeur-Limousine der Welt. Aber auch andere haben sich angestrengt. Der Überblick von Maybach bis Renault.

Maybach

Für den sportlichen Chauffeur bringt Maybach im Januar den 62 S auf den - kleinen - Markt der Super-Luxus-Limousinen. Das S steht für "Spezial"" und dank des weiterentwickelten Zwölfzylindermotors mit nun 612 PS ist er die weltweit stärkste in Serie gebaute Chauffeur-Limousine. Der Preis für so viel Exklusivität: Üppig mehr als eine halbe Million Euro.

Mercedes

Ein Großereignis kennzeichnet das Jahr 2007 bei den Stuttgarter Autobauern: Im März wird die rundum überarbeitete C-Klasse eingeführt. Anfang des Monats wird die offizielle Weltpremiere auf dem Genfer Salon sein. Und noch rechtzeitig vor Jahresende kommt im Dezember dann auch der T-Kombi. Vor allem auch qualitativ hat Mercedes die C-Palette nach eigenen Angaben überarbeitet. Auf den hinteren Plätzen gibt es nun mehr Platz für die Passagiere. Auch der Kofferraum ist größer geworden. Die Motorenpalette reicht von 136 PS im C 180 bis zu knappen 500 PS im C 63 AMG, der im September zur IAA kommt. Ansonsten ist es vor allem Feinarbeit an der S-Klasse, die Mercedes vor hat: Im März kommt der S 420 CDI, im Juni der 350 4Matic. Und bevor AMG die C-Klasse auf die Zahl "63" hochrüstet, bekommt die S-Klasse den V8-Motor schon mal im Januar eingepflanzt: S 63 AMG heißt das starke Stück. Dort schafft das Aggregat dann sogar satte 525 PS.

Mitsubishi

Mitsubishi erneuert 2007 vor allem einen Teil der SUV- und Offroader-Palette. im Februar geht es mit dem Pajero los: Er wird nicht nur kraftvoller, sondern auch luxuriöser. Im gleichen Monat gibt es dann auch die schon lange erwartete zweite Generation des Outlander - mit deutlich veränderter Optik. Ab September gibt es ihn dann mit V6-Motor. Aber auch das Mittelklasse-Segent wird nicht vernachlässigt: Der sportliche Lancer bekommt zur IAA im September eine gründliche Überarbeitung. Unter der Haufe nagelt unter anderem ein TDI aus dem Hause VW.

Nissan

Den Qashqai sieht Nissan schon als Begründer eines eigenen neuen Segmentes: Ein Gelände-SUV im Golf-Format, wahlweise mit und ohne Allrad-Antrieb. Ab Februar soll er bei den Händlern stehen. Später im Jahr folgt der Tiida, der Nachfolger des hierzulande eher weniger erfolgreichen Almera. Der Stabwechsel erfolgt im Juli.

Opel

Zumindest optisch hat sich nicht sehr viel geändert, wenn der überarbeitete Opel Astra im Januar zu den Kunden rollt. Unter der Haube dagegen hat sich mehr getan - gleich vier neue Motoren haben ihm die Rüsselsheimer verpasst. Die beiden Benziner haben 115 und 180 PS, die beiden neuen Diesel 110 und 125 PS. Der Zweiliter-Turbo fliegt aus dem Programm. Einen Nachfolger gibt es endlich auch für den Speedster. Der archaische Zweisitzer, der auf dem Lotus Elise basierte, hatte einen festen Freundeskreis. Der Neue läuft unter dem traditionsreichen Kürzel "GT", kommt ab März aus den USA und ist deutlich weichgespülter. Aber kräftiger: 263 PS treiben ihn an. Der Preis? Für so viel sportliche Optik relativ bescheidene 31.000 Euro. Und noch ein Kraftbolzen steht im Kalender: Im April startet die OPC-Version des Corsa.

Peugeot

Ein bisschen Modellpflege, eine neue Modellreihe und ein Modell-Update - Peugeot hat sich einiges vorgenommen für 2007. Den neuen Expert bietet die Marke mit dem Löwen ab Februar auch als Neunsitzer mit dem Namen "Tepee" an. Im März folgt rechtzeitig vor der Frischluftsaison die offene Version des kleinen 207 CC - mit ein bißchen mehr Platz als sein Vorgänger. Am 2007 bastelt Peugeot noch zwei weitere Male im Jahr herum. Für die Fraktion der Flitzer kommt im April der 207 RC. Und ab dem Juli fährt der kleine Löwe auch in der Kombi-Version 207 SW. Ins SUV-Ressort wagt sich Peugeot mit tatkräftiger Unterstützung von Citroen und Mitsubishi ab September vor: Dann erscheint der siebensitzige Allradler mit der Bezeichnung 4007. Und zum Jahresende geht es daran, die schon betagte 307-Reihe auf Vordermann zu bringen. Im Dezember soll sie vom 308 abgelöst werden.

Porsche

Mit einem Facelift beginnt Porsche den Frühling: Ab März gibt es das Update des Renn-SUV Cayenne. An der Optik selbst ändert sich nur wenig. Aber die Zuffenhausener stellen alle Cayenne-Motoren auf Direkteinspritzung um. Das soll den üppigen Durst um bis zu acht Prozent dämmen. Der 911er bekommt zwei Neuheiten: Das Turbo Cabriolet mit 480 PS kommt im August, der GT2 dann im November.

Renault

2007 gönnt Renault seinem Kleinsten endlich eine üppige Modellpflege: Nach 14 Jahren am Markt ist der Twingo grundlegend überarbeitet worden und rollt im Juli in die Showrooms. Grundlegend heißt in diesem Fall auch grundlegend: Der Twingo II ist schon optisch kaum wieder zu erkennen. Schluß mit dem unverwechselbaren Gesicht - bei den ersten Fotos und Studen ist von eigenständigem Design nicht mehr viel zu merken. Innen und außen geht es geräumiger zu, mehr als zwei Türen plus Heckklappe soll es auch künftig nicht geben. In der Planung ist erstmals auch ein Dieselmotor - mit Turbo und bis zu 100 PS. Was ist sonst noch von den Franzosen zu erwarten? Im Mai soll es den sportlichen Megane RS geben. Und im November folgt dann die dritte Generation der Mittelklasse-Limousine Laguna. Sie soll es dann auch als Kombi und Coupé geben - und unter anderem mit einem neuen, kräftigen 3-Liter-Diesel.

Pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.