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ZF sMotion aktives Fahrwerk: Fliegender Teppich für jedermann

Der Zulieferer ZF entwickelt ein aktives Fahrwerk, das nicht nur blitzschnell Unebenheiten wegbügelt, sondern auch auf Knopfdruck das Fahrverhalten ändern kann.

ZF sMotion kann in jeder Fahrzeuggattung eingesetzt werden

ZF sMotion kann in jeder Fahrzeuggattung eingesetzt werden

Auf den Gipfeln beliebter Passstraßen bietet sich oft ein skurriles Bild. Während der Fahrer des Autos mit einem breiten Grinsen den Anblick des Bergpanoramas genießt, entledigen sich die Mitfahrer nicht selten ihres Mageninhalts durch einen weit geöffneten Mund oder sitzen wortlos mit blassem Antlitz auf dem Beifahrersitz. Nicht immer braucht es den Serpentinentanz, um bei Fahrzeuginsassen die berüchtigte Reiseübelkeit aufkommen zu lassen, denn oftmals reichen bereits schlechte Straßen und sich wiederholende Richtungsänderungen. Der Schuldige ist schnell gefunden: Die Bewegungen der Karosserie sind Gift für die Magennerven. Adaptive oder vorausschauende Fahrwerke, wie Mercedes‘ "Magic Body Control", das Bodenunebenheiten erkennt und proaktiv darauf reagiert, helfen da sehr.

Fliegender Teppich für jedermann
ZF sMotion kann in jeder Fahrzeuggattung eingesetzt werden

ZF sMotion kann in jeder Fahrzeuggattung eingesetzt werden

Der schwäbische Zulieferer ZF glaubt mit seinem aktiven Fahrwerk sMotion die Lösung des ewigen Widerspruchs zwischen Preis, Komfort und Agilität gefunden zu haben. Tatsächlich hinterließ der Prototyp bei ersten Testfahrten einen sehr guten Eindruck: In einem VW Touran war der Unterschied bei einem Stakkato an Unebenheiten und Hindernissen deutlich spürbar. War das System abgeschaltet, rumpelte und sprang das Fahrzeug förmlich hin und her, mit einem aktiven sMotion war der Komfortgewinn für die Passagiere deutlich spürbar. "Unser Ziel ist es, dass man irgendwann ganz entspannt ein Glas Wasser halten kann, das auch bei der Fahrt über sehr schlechte Straßen nicht verschüttet wird", erklärt Techniker Sven Greger, der seit rund einem Jahr an dem neuen Fahrwerk arbeitet.

Anders als adaptive Fahrwerke, die nur reagieren, wenn sich der Dämpfer bewegt, ist das ZF-Fahrwerk aktiv. Die Sensorik, wie zum Beispiel der Radbeschleunigungs-Sensor, wird von den herkömmlichen Fahrwerken übernommen. Der Kniff der sMotion-Technik ist die Software, die diese Signale innerhalb von Sekundenbruchteilen verarbeitet und blitzschnell eine Gegenaktion einleitet - unterm Strich beträgt die Reaktionszeit des Systems lediglich zwei Millisekunden. Zum Vergleich: Ein Wimpernschlag dauert rund 0,15 Sekunden. Damit das gelingt, ist an jedem Rad eine kompakte, außenliegende Elektromotor-Pumpen-Einheit mit integrierter Elektronik, die als bidirektionaler Steller arbeitet, angebracht. Also kann das System jedes Rad einzeln unabhängig von den anderen dreien, sowohl nach oben ziehen als auch nach unten drücken und so eine wirksame Gegenaktion initiieren. Damit wird die Auf- und Abbewegungen der Karosserie genauso eliminiert, wie das Wanken, Rollen oder Einnicken. Das Ergebnis zeigt sich nicht nur bei Unebenheiten, Schlaglöchern oder Bodenwellen, sondern auch bei schnellen Richtungswechseln oder Kurven. Per Knopfdruck verwandelt sich die rollende Sänfte in einen reißenden Straßenwolf. Der Fahrzeugaufbau bleibt auch bei forcierter Fahrt stoisch ruhig und waagrecht. Ganz ausgereift ist der Fahrwerks-Alleskönner noch nicht. Das Fahrverhalten ist bisweilen synthetisch und die Gegenbewegungen des Systems etwas ungeschmeidig.

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Das System arbeitet quasi auf Zuruf, das bedeutet, das nur Energie benötigt wird, wenn das Fahrwerk arbeitet. Die Effizienz ist so gut, dass damit die aktive elektrische Wankstabilisierung überflüssig wird, auch ein Stabilisator ist nicht zwingend nötig, aber aus Sicherheitsgründen, falls das System mal ausfällt, zu empfehlen. Jede der vier Einheiten wiegt rund zwei Kilogramm und arbeitet mit etwa 2,5 Kilowatt Energie. Allerdings wird für den Betrieb ein 48 Volt Bordnetzt benötigt.

ZFs sMotion ähnelt dem Fahrwerk, das Daimler beim neuen GLE vorstellen wird, soll aber günstiger sein und ist für alle Fahrzeuggattungen geeignet, da es mit allen Achsvarianten eingesetzt werden kann. Dennoch werden Kleinwagen wohl nicht als Erstes in den Genuss der neuen Technik kommen. Laut ZF sind einige Autobauer an der Technik interessiert. Zaubern kann aber auch diese Technik nicht, mit der Länge des Federwegs wird auch das Potential der Abmilderung beeinflusst. "SUVs werden im besonderen Maße von unserem System profitieren"; sagt Sven Greger. Allerdings ist der Komfortgewinn nicht das einzige Einsatzgebiet des ZF sMotion-Fahrwerks. "Mit diesem System kann die Charakteristik des Fahrzeugs grundlegend verändert werden", freut sich Entwickler Greger. Also kann ein Fronttriebler auch mal übersteuern, damit wird die Spreizung der Fahrmodi auch deutlich ausgeprägter sein, als das aktuell der Fall ist.

Das System wird auch für das autonome Fahren wichtig, denn wenn man auf den Laptop und nicht auf die Straße blickt, ist jedes Wanken, Nicken und Rollen noch unangenehmer. Deswegen wird es auch bei ZFs S-Motion im nächsten Schritt zu einer Vernetzung des Fahrwerks und der Kameras kommen, dann soll der Komfortgewinn noch größer werden. Doch das ist Zukunftsmusik: Ende 2020 soll sMotion auf den Markt kommen. Einige Autobauer sind bereits interessiert.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?