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"Car of the Year": Diese Autos kämpfen um den Titel

Eine internationale Fachjury unter Federführung des stern hat die sieben besten Auto-Neuerscheinungen ausgewählt. Sie kämpfen jetzt um den begehrten Preis "Car of the Year 2012".

Von Gernot Kramper

Der Preis "Car of the Year" gilt als renommiertester und begehrtester Autopreis der Welt. Er wird vom stern und sechs anderen europäischen Zeitschriften seit fast 50 Jahren verliehen. Jedes Jahr kommen sieben Autos in die Endrunde, und nur ein Modell wird zum "Car of the Year" gewählt.

Für die Endauswahl haben 59 Automobil-Journalisten aus den 35 Autoneuheiten des vergangenen Jahres jetzt eine Vorauswahl getroffen. Die sieben Kandidaten für die Auszeichnung stehen damit fest. Es sind: Citroën DS 5, Fiat Panda, Ford Focus, Opel (Vauxhall) Ampera/Chevrolet Volt, Range Rover Evoque, Toyota Yaris und Volkswagen Up. Aus dem Kreis dieser Finalisten wählt die Jury im März die beste Neuerscheinung 2011 aus – das "Car of the Year".

Finalisten stellen sich den Herausforderungen der Zukunft

Bei diesem Preis treten Autos aller Klassen gegeneinander an: Kleinwagen gegen SUVs und Luxuslimousinen. Das Rennen ist offen. Frank Janssen, Autoredakteur des stern und Generalsekretär der internationalen Jury, sagt: "Die Entscheidung wird eng in diesem Jahr. Alle Finalisten beantworten die großen Automobilthemen unserer Zeit auf hohem Niveau."

Bis zur endgültigen Entscheidung am 5. März werden die sieben Finalisten intensiv getestet. Wichtig für die Entscheidung der Jury sind die Kriterien Innovation, Qualität, Preis-Leistungsverhältnis und Design. Frank Janssen: "Bemerkenswert ist die Konzentration auf grüne Technologien."

Zum ersten Mal wird der älteste und wichtigste Award der Branche 2012 im Rahmen des Genfer Autosalons verliehen. Die Stimmabgabe der Fachjournalisten wird am 5. März 2012 live auf dem Genfer Autosalon ausgezählt.

Die Fachjury fällt ihre eigenes Urteil, doch Sie können schon jetzt über die Autos abstimmen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.