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ADAC-Skandal: Autopreis "Gelber Engel" wird eingestellt

Nach den Enthüllungen über manipulierte Teilnehmerzahlen beim "Gelben Engel" zieht der ADAC weitere Konsequenzen. Den Preis wird es in Zukunft nicht mehr geben, "das war ein Totalschaden."

Nach der Manipulation des ADAC-Preises "Gelber Engel" zieht der Automobilclub in Betracht, die Auszeichnung für Autos einzustellen. "Hat der Gelbe Engel noch eine Zukunft? Sicherlich nein, er hat keine Zukunft. Das war ein Totalschaden", zitierte die Branchenzeitung "Automobilwoche" ADAC-Präsident Peter Meyer in einem Vorabbericht am Mittwoch. Der ADAC bestätigte, sein Präsident habe dies gesagt, ergänzte allerdings: "Die Entscheidung, ob und in welcher Form die Preisverleihung Gelber Engel in Zukunft stattfindet, wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen."

Der in München ansässige Automobilclub hatte eingeräumt, er habe die Wahl des Lieblingsautos der Deutschen durch die Leser seines Mitgliedermagazins "ADAC Motorwelt" manipuliert. Demnach stimmten viel weniger Leser für das mit dem "Gelben Engel" ausgezeichnete Auto als angegeben. Die Rangfolge der beliebtesten Autos sei aber nicht verändert werden. Wegen der Affäre trennte sich der Club von Kommunikationschef und "Motorwelt"-Chefredakteur Michael Ramstetter.

amt/Reuters / Reuters
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.