HOME

Aufbruchsstimmung auf dem indischen Automarkt: Hoffen und Bangen

Einst galt Indien als Absatzhoffnungsträger für die Automobilindustrie. Doch der Markt auf dem riesigen Subkontinent schwächelt. Trotzdem bringen sich die großen Autobauer bereits in Stellung, um sich ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu sichern. Für die Nachzügler Volkswagen und Skoda geht es um viel.

Äußerlich zeigt der Skoda Vision IN bereits viel vom Serienmodell

Äußerlich zeigt der Skoda Vision IN bereits viel vom Serienmodell

Die Welt tickt anders in Indien. Vor allem in der Millionenmetropole Delhi. Durch die Verschmutzung ist der Yamuna, der durch die Hauptstadt fließt, ein toter Fluss. Der indische Automarkt hat zwar im vergangenen Jahr noch nicht ganz den Löffel abgegeben, hängt aber ziemlich am Tropf, da die Verkaufszahlen drastisch zurückgegangen sind. Die Lage auf dem großen Subkontinent war sogar derart desaströs, dass Hersteller wie Hyundai, Toyota für mehrere Tage die Produktion stoppten. Was noch viel schwerer wog, ist, dass die lokalen Autobauer Mahindra und Tata Motors ebenfalls die Fabriktore zusperrten.

Hoffen und Bangen
Äußerlich zeigt der Skoda Vision IN bereits viel vom Serienmodell

Äußerlich zeigt der Skoda Vision IN bereits viel vom Serienmodell

Diese Entwicklung ist ein schwerer Rückschlag, schließlich galt der indische Automarkt noch vor wenigen Jahren als großer Hoffnungsträger, manche glaubten sogar, dass er mittelfristig sogar den japanischen Markt verdrängen würde. Die Zahlen gaben auch Anlass zur Hoffnung: 2017 wurden in Indien rund 3,2 Millionen Neuwagen verkauft, der positive Trend setzte sich 2018 mit circa 3,4 Millionen Einheiten fort. Aufbruchsstimmung machte sich breit. Weit gefehlt: Im vergangenen Jahr kam der große Hammer und die Neuzulassungen fielen wieder auf den Stand von 2016 zurück: rund drei Millionen Autos. Trotz allem bietet das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt ein enormes Potenzial für Fahrzeugverkäufe. Zur Verdeutlichung: In Indien kommen derzeit 30 Pkws auf 1.000 Einwohner - im weltweiten Durchschnitt sind es 155, in Deutschland sogar 557.

Doch die Zahlen sind eine Sache, die wirtschaftliche Realität eine andere. Selbst ein IT-Ingenieur in Mumbai, der zweifelsohne mit einem Jahresgehalt von rund fünf bis sechs Millionen Rupien zu den Besserverdienenden gehört, gibt für sein Auto lediglich zwischen 6.000 und 7.000 Euro aus. "Große Margen können mit den Verkäufen bislang auch nicht erzielt werden. Abgesehen von einer kleinen Oberschicht, die sich teure Autos leisten kann, kommen in Indien vor allem Modelle mit Neupreisen von 3.000 bis 5.000 Euro auf hohe Stückzahlen. Mehr sollte auch ein Indien-Skoda nicht kosten, wenn sich die Tschechen als Massenhersteller etablieren wollen", erklärt Dr. Jan Burgard, von der Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors.

Peinliche Überholaktion: Angeber fährt Ferrari bei Straßenrennen schrottreif

Wie man dieses Kunststück hinbekommt, zeigt Renault. Die Franzosen haben mit dem Kwid einen Erfolg gelandet. Der kleine Crossover kostet rund 3.000 Euro und fällt in Indien dennoch nicht in die Kategorie Billigheimer. Jetzt legen die Franzosen mit dem Triber, einem Siebensitzer mit weniger als vier Metern Länge, und einem Preis von knapp 6.500 Euro nach. Das bringt Skoda und VW in Zugzwang. Im attraktiven Segment unter vier Metern hat Europas größter Autobauer in Indien nichts zu bieten. Das könnte sich ändern, aber nicht in naher Zukunft. "Wir wollen uns nicht auf den Preiskampf einlassen und in das Billigsegment einsteigen, aber wenn man in Indien Stückzahl machen will, darf man das Segment nicht ignorieren", sagt Skoda Indien-Chef Gurpratap Boparai.

Die MQB A0 IN-Plattform, die extra für Indien angepasst wurde, gibt das her und wird es auch wohl müssen, um das ambitionierte Ziel eines Marktanteils von fünf Prozent bis zum Jahr 2025 zu erreichen. Den Beginn machen in den nächsten beiden Jahren mit dem VW Taigun und dem Skoda Vision IN zwei kompakte SUVs, die auf dem Subkontinent dem Hyundai Creta und dessen Bruder Kia Seltos den Rang ablaufen wollen. Denn neben den Platzhirschen Mariuti-Suzuki, Tata und Mahindra, machen es sich Renault und der koreanische Autobauer in Indien zunehmend bequem. Alle haben sich ihre Pfründe schon gesichert, das deutsch-tschechische Duo kommt spät aus den Startlöchern. Jetzt wollen auch die Chinesen mit Haval ihren Teil vom Gewürzkuchen haben.

Ob die VW Maxime "wir kommen spät, aber dann richtig", auch in Indien zieht, wird sich zeigen. Viel hängt davon ab, ob die Autos zu einem wettbewerbsfähigen Preis auf den Markt kommen. Bei Skoda glaubt man, diese Lektion gelernt zu haben. "Es gibt schon einen Grund, warum wir eine Lokalisierung von 95 Prozent bei unseren Autos haben", sagt Skoda-Technikchef Christian Strube. Gurpratap Boparai ergänzt: "Der hohe Lokalisierungsgrad macht einen substanziellen Unterschied bei den Kosten." Dazu kommt, dass die MQB A0-Plattform in Indien andere Voraussetzungen erfüllen muss als in Deutschland. Da die Materialien nicht für Temperaturen bis minus 70 Grad geeignet sein müssen, sondern nur bis minus 15, können sie ganz anders ausgelegt werden. Ähnliches gilt für Dynamik-Komponenten, wie das Fahrwerk. Die Gefahr, dass sich die beiden Crossover in die Quere kommen, besteht übrigens nach Ansicht der VW-Manager nicht. In erster Linie gehe es darum, auf dem indischen Markt für den Konzern Anteile zu gewinnen. Auch wenn die VW-Chefs die aufstrebende tschechische Tochter kritisch beäugen, ziehen beide Marken in Indien an einem Strang, um die in Schach zu halten. Wie lange die VW Staatsräson anhält, wird sich zeigen.

pressinform

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?