HOME

Automesse IAA 2011: Merkel lobt die Autohersteller

Die Autoindustrie sei "eine zentrale Stütze unserer Volkswirtschaft", sagte Bundeskanzlerin Merkel bei der Eröffnungsfeier der Messe. Für andere Industrie- und Dienstleistungbranchen sei sie ein "absoluter Innovationstreiber".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der Automobilmesse IAA ein klares Bekenntnis zum Euro und zur Rettung der Währungsunion abgelegt. "Trotz aller Turbulenzen halte ich fest: Der Euro hat sich bewährt. Er ist stabil und wertbeständiger als die D-Mark", sagte die CDU-Politikerin. Von den stabilen Zinsen profitierten die Unternehmen, auch die Hersteller und Zulieferer in der Automobilindustrie.

Der deutsche Wirtschaftserfolg baue wesentlich auf dem europäischen Binnenmarkt und dem Euro auf, sagte die Kanzlerin. Gerade die Autobranche habe in anderen Ländern Europas wichtige Absatzmärkte. Deshalb werde Deutschland alles tun, was dem Ziel diene, die Währungsunion trotz der brodelnden Staatsschuldenkrise zu retten - und alles lassen, was diesem Ziel nicht diene.

Schuldenkrise trübt die Aussichten

Nach Angaben von Matthias Wissmann, Präsident des Automobilverbands VDA, bereiteten der Branche vor allem die Schulden in den USA und einigen europäischen Ländern Sorgen: "Diese Hypotheken für Gegenwart und Zukunft müssen glaubhaft und mit Führungsstärke beseitigt werden", forderte er. "Die Bundesregierung hat unsere Unterstützung, wenn sie sich konsequent für die europäische Idee und unsere gemeinsame Währung einsetzt und gleichzeitig mit aller Konsequenz eine europäische Schuldenbremse durchsetzt."

Wissmann sagte, zwar normalisiere sich die Automobilkonjunktur aktuell: "Aber zwischen "nachlassender Dynamik" und dem falschen Gerede von "Rezession" besteht nach meinem wirtschaftlichen erständnis ein großer Unterschied."

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.