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Fiat Aegea: Ein Italiener am Bosporus

Mit dem Aegea will Fiat in über 40 Ländern nach üppigen Marktanteilen greifen. Die schmucke Kompaktlimousine feiert auf der Istanbul Autoshow ihre Weltpremiere.

Aus der Türkei kommt ab sofort ein neuer Italiener auf den Markt. Der Fiat Aegea greift im Segment der Kompaktlimousinen an. Designt in Italien, entwickelt und produziert in der Türkei stellt der Viertürer zugleich eine erfolgreiche Kontinente übergreifende Kooperation dar. Der Name des Fünfsitzers ist daher kein Zufall, verbindet die Ägäis, Europa und Asien miteinander. Mit seinen 4,50 Metern ist er zwar rund 1.555,50 Meter kürzer als die eigentliche Verbindung der beiden Kontinente, die Bosporus-Brücke, doch hat er mit ihr mindestens eines gemein. Sowohl die Entwicklung der Brücke als auch die des neuen Modells aus dem Hause Fiat hat rund drei Jahre in Anspruch genommen. 2016 kommt der Aegea unter einem anderen Namen auch nach Deutschland - auch als Kombiversion.

Fiat Aegea: Ein Italiener am Bosporus
Ab November kommt er in der Türkei auf den Markt.

Ab November kommt er in der Türkei auf den Markt.

Der 1,78 Meter breite und 1,48 Meter hohe Fiat Aegea feiert seine Weltpremiere auf der Istanbul Autoshow. Das hat neben der Geste gegenüber dem türkischen Automobilmarkt einen weiteren Vorteil: er ist eine der wenigen echten Premieren auf der international wenig wichtigen Autoschau aus der dritten Reihe und bekommt daher die volle Aufmerksamkeit. Zudem wird der von außen an die zweite Generation des Skoda Superb erinnernde Italiener mit einem Radstand von 2,63 Meter ab November zunächst in der Türkei an den Start gehen - danach folgen über 40 weitere Länder innerhalb der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Mit dieser Erweiterung will Fiat Chrysler Automobiles seine Position auf diesen Märkten stärken und zugleich seine Position im Segment der kompakten Limousinen weiter ausbauen.

Die Motorenpalette soll zum Start zwei Turbodiesel- und zwei Benzinmotoren beinhalten. Sowohl manuelle als auch automatische Getriebe und ein Leistungsspektrum von 95 bis 120 PS sollen die Limousine insbesondere für Familien interessant machen. Die Dieselaggregate geben sich gemäß Fiat mit weniger als vier Litern Treibstoff auf 100 Kilometer zufrieden; das wäre Panda-Niveau. Im Innenraum sorgt ein fünf Zoll großer Touchscreen mit Unconnect-Infotainmentsystem für zeitgemäße Unterhaltung. Auf Wunsch bietet der Fronttriebler Ausstattungsdetails wie eine Rückfahrkamera und ein TomTom-Navigationssystem. Der Kofferraum bietet mit einem Volumen von 510 Litern Gepäck ausreichend Platz. Die Preise des Türkei-Modells stehen aktuell noch nicht fest; dürften jedoch bei knapp über 12.000 Euro beginnen.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.