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Unfall beim Triathlon: Kommt ein Hirsch geflogen

Triathlon im Phoenix Park in Dublin: Shane O'Reilly kämpft verbissen um seinen Platz im Feld der Radsportler. Da springt ein Hirsch über die Straße und fegt ihn vom Bike.


Überraschung beim Triathlon in Dublin: Die Sportler lieferten sich auf ihren Rädern ein hartes Verfolgungsrennen im Phoenix Park, als plötzlich ein Rudel Rotwild beschloss, die Straßenseite zu wechseln. Die Rehe wuselten irgendwie durch das Feld der Radler, aber ein Hirsch wollt keinen Umweg machen, nur wegen der Störenfriede im Park. Er setzte zu einem majestätischen Sprung an - aber die Sprungkraft reichte dann doch nicht ganz.

Mit den Läufen gegen den Kopf

Der Hirsch holte den Triathlon-Teilnehmer Shane O'Reilly vom Rad. Shane O'Reilly hatte mächtiges Glück, denn die Läufe des Tieres trafen nicht sein ungeschütztes Gesicht, sondern den Radhelm. Aber das mit solcher Gewalt, dass die Kunststoffschale zerbarst. O'Reilly sagte dem irischen TV-Sender RTÉ: "Der Helm hat mich gerettet – definitiv. Davon unabhängig, ist meine Schulter etwas angeschlagen und mein Schädel brummt."

Ein echter Triathlon-Sportler

Nach dem Zusammenstoß raffte sich O'Reilly wieder auf und setzte das Rennen fort, ohne auf das Eintreffen der Sanitäter zu warten. Erik Scraggs - von dem das Foto stammt - beobachtete das Rennen mit seiner Kamera und entdeckte die Tiere im angrenzenden Gehölz. "Ich hatte mich so hingestellt, dass ich die Radfahrer gut im Blick hatte. Da sah ich, wie eine Gruppe von Tieren neben der Straße herlief", sagte er der BBC. "Ich hatte es im Gefühl, dass sie vielleicht über die Rennstrecke wollten. Da habe ich sie schon mal mit meinem Teleobjektiv aufs Korn genommen."

"Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass sie es tatsächlich wagen würden und dass sie über die Radfahrer springen würden. Das ging alles verdammt schnell. Das war ein richtiger schwerer Knall."

Hirsch und Sportler wohlauf

"Natürlich war ich erleichtert, als der Sportler wieder auf die Füße kam und das Rennen wieder aufnahm." Der Hirsch soll den Zusammenprall übrigens auch gut überstanden haben. In Dublins Phoenix Park leben über 500 Exemplare. Sportveranstaltungen gehen daher immer das Wagnis ein, die scheuen Tiere in einem Versteck aufzuscheuchen.

Mr O'Reilly absolvierte das Rennen übrigens in zwei Stunden und 25 Minuten.

 

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.