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Fahrrad-Sommer: Zu faul? Zehn Gründe, die für das Radfahren sprechen

Der Sommer steht vor der Tür, es ist höchste Zeit, das Fahrrad herauszuholen. Sie wollen nicht? Wir haben zehn Argumente, warum Radfahren der bessere Weg ist.

Radfahren ist schöner, wenn man die richtigen Strecken kennt.

Radfahren ist schöner, wenn man die richtigen Strecken kennt.

1. Das Rad ist schneller

In der City ist das Fahrrad unerreicht schnell. Um das Auto abzuhängen, muss man kein Kampfradler sein. Nie steht man im Stau und man darf an der Ampel (legal!) an der endlosen Warteschlange der Autos vorbeifahren. Vor allem bringt es einen direkt von Tür zu Tür, die nervige Parkplatzsuche entfällt.

2. Ganz einfach ganz viel Geld sparen

Ein vernünftiges Markenrad von Händler gibt es für 500 Euro, damit gewinnt man keinen - kommt aber sicher von A nach B. Ohne Vergünstigungen kostet eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr im Jahr etwa 1400 Euro, ein günstiges Auto etwa 300 Euro im Monat. Das Fahrrad für 500 Euro hält sicher fünf Jahre - macht 100 Euro jährlich oder neun Euro im Monat. Noch Fragen?

Waldtour mit dem Fahrrad.

Waldtour mit dem Fahrrad.

3. Ein Fahrrad hält fit

Hauptursache für Übergewicht ist der Bewegungsmangel. Da setzt ein Fahrrad an. Wer nicht für die Tour de France trainiert, darf kurzfristig keine Wunder erwarten. Das Fahrrad wirkt nicht gesundheitsfördernd, weil es besonders anstrengend ist, sondern, weil man es regelmäßig benutzt. Wer täglich damit zur Arbeit fährt, macht mehr für seine Fitness als jemand, der einmal in der Woche joggen geht.

Und das Beste: Die Fitnesseinlage auf dem Rad frisst nicht am Zeitbudget. Die Zeit, die man dafür verwendet, sitzt man sonst im Auto oder in der Bahn ab.

4. Angeben geht leichter mit dem Fahrrad

Mal ehrlich: Wer mag nicht gern angeben? Das kann man auch mit einem Auto, nur leider ist das sehr, sehr teuer. Mit einem Passat für immerhin 40.000 Euro gelingt es jedenfalls noch nicht. Mit einem Rad für nur ein Zehntel des Passatpreises erzeugt man garantiert jede Menge Aufmerksamkeit.


5. Man lernt seine Stadt kennen

Das Auto schützt und schirmt seine Insassen ab. Von einer Stadt nimmt man nur die unangenehmen Seiten war: Einfallstraßen, Staus und Ampelanlagen. Der schönste Moment: Ein freier Platz in einer Tiefgarage. Wer Fahrrad fährt und sich nicht unter Druck setzt, findet immer die schönsten Strecken. Anstatt auf der Hauptverkehrsachse radelt man an einem Fluss entlang, durch einen Park hindurch oder über kleine Seitenstraßen und kommt doch ans Ziel.

6. Es ist gut für die Umwelt

Okay, hier muss man nicht nachdenken: Kein Co2-Ausstoß, kein Lärm und keine Schadstoffe - mit einem Rad ist man ein echter Umweltengel. Punkt.

7. Ein Rad ist gut für die Autofahrer

Da wären Sie jetzt nicht drauf gekommen, oder? Schimpfen die Autofahrer doch immer über die Radler. Die einen sind zu schnell, die anderen zu langsam. Entweder wollen sie kostbaren Straßenraum für ihre Radwege oder sie fahren - noch schlimmer - auf der Fahrbahn.

Dabei ist die grundlegende Wahrheit ganz einfach: Wenn alle Radfahrer in der Stadt aufs Auto umsteigen würden, ginge auf der Straße gar nichts mehr. Dann wäre Stillstand total - also sollten die Autofahrer dem Himmel für jeden Radler danken.

Eine Elektromotor verleiht ungeahnte Kraft.

Eine Elektromotor verleiht ungeahnte Kraft.

8. Mit dem Rad kann man prima schummeln

finden Sie gut, die Anstrengung aber weniger? Sie wollen auch nicht immer hinterherfahren? Mit einem Elektro-Bike sind Sie mühelos auf der Überholspur. Die Pedelecgeschwindigkeit von 25 km/h ist in der Stadt schon ganz schön schnell, auch größere Entfernungen lassen sich so ohne Schweißausbruch zurücklegen. Inzwischen gibt es Modelle, bei denen man zweimal schauen muss, um den Stromantrieb zu entdecken.

Für die Fitness machen Sie immer noch mehr, als wenn Sie mit der Bahn fahren würden.

9. So entdecken Sie das Land neu

Ein Ausflug oder gar eine Reise mit dem Fahrrad ist ein echtes Abenteuer. Auf einmal ist man wieder wirklich unterwegs und kommt nicht nur an. Jeder Kilometer will erfahren werden. Und anders als mit dem Auto hält man einfach häufiger an, um die Landschaft zu genießen.


10. Es macht einfach Spaß

Machen Sie sich die Mühe, schöne Routen zu suchen und bleiben Sie ruhig, wenn einmal ein Auto auf dem Radweg parkt. Dann werden Sie merken, dass Radfahren in den meisten Fällen die gute Laune hebt. Meistens kommt man mit besserer Stimmung an, als man losgefahren ist. Zumindest dann, wenn man nicht in einen Regenschauer geraten ist.

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