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VW Golf Vision GTI Rennsport-Studie: Schärfer als der Golf GTI

VW engagiert sich zunehmend im Motorsport. Nach dem Einstieg in die Rallye-WM könnte ein Tourenwagen die nächste Stufe zünden. Beim GTI-Treffen am Wörthersee bekommen die VW-Afficionados einen ersten Vorgeschmack mit der Studie "Design Vision GTI"

Das Datenblatt des Brutalo-GTIs liest sich beeindruckend: Statt eines Zweiliter-Turbos, wie in der normalen GTI-Version, wuchtet der aus dem VW-Konzern bekannte V6-TSI 503 PS und ein maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Das bedeutet: Nach nur 3,9 Sekunden ist aus dem Stand das Tempo 100 erreicht - Werte, die eines Supersportlers würdig sind. Genauso wie die Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h. Geschalten wird blitzschnell mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Die Designskizzen verraten auch einen optischen Hammer: Die Rennsport-Studie ist zwar mit 4,25 Metern 1,5 Zentimeter kürzer als die Serienversion, duckt sich dafür aber 5,7 Zentimeter tiefer über den Asphalt und ist mit 1,87 um sieben Zentimeter breiter. Kein Wunder, denn in den weitausgreifenden Radhäusern müssen 20 Zoll-Räder der Dimensionen 275 (hinten) und 235 vorne Platz finden.

Das Design gibt bereits einen Ausblick, wie zukünftige GTI-Generationen aussehen könnten, spielt aber mit der GTI-DNA. Schließlich hat kein anderer als VW-Chef-Designer Klaus Bischoff den visuellen Taktstock geschwungen. Der Kühlergrill hat eine Wabenstruktur. Unten sowie seitlich werden sogenannte Blades als aerodynamisches Mittel eingesetzt, um Abtrieb zu generieren.

Vor allem das "Gesicht" zeigt sportlich-dynamische Züge. Die Motorhaube ist lang gezogen und die markanten Scheinwerfer haben einen bösen Blick. Um diesen besonders angriffslustig erscheinen zu lassen, haben sich die VW-Designer eines besonderen Kniffs bedient. Eine GTI-typische Linie trennt die "Augen" und im unteren Teil sind die Leucht-Elemente nach hinten versetzt. Das verleiht dem Blick eine besondere Tiefe. Die C-Säulen und die Seitenschweller sind nach außen gezogen und unterstützen so den wuchtigen Auftritt, der durch ein Heck mit Heckspoiler, doppelflutiger Auspuffanlage und einem anpressdruckspendenden Diffusor abgeschlossen wird.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.