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"Junk Yard" Hollywood: Rudi Klein kaufte die Autos der Stars und ließ sie auf seinem Schrottplatz verrotten

Rudi Klein war Schrotthändler und besessener Autosammler. Niemand besaß eine größere Sammlung an Raritäten als dieser Sonderling. Doch er pflegte seine Schätze nicht, sondern ließ sie in der Sonne Kaliforniens vor sich hin gammeln.

Dieses Mercedes Coupé existiert nur ein Mal auf der Welt. 

Dieses Mercedes Coupé existiert nur ein Mal auf der Welt. 

Rudi Klein wanderte als junger Mann zunächst nach Kanada und später in die USA aus. Dort startete er einen seltsamen Handel: Er begann, edle Unfallautos aufzukaufen. Sein erstes Modell war ein Mercedes 300 SL. Die kaputten Autos kosteten fast nichts. Kurz darauf fing er an, Fahrzeuge aus prominentem Vorbesitz für seine Autoverwertung zu erwerben, etwa das Rolls-Royce-Cabrio von Tony Curtis. Im großen Maßstab schlug Klein in der ersten Ölkrise zu. Er kaufte edle Spritfresser mit großen Motoren. Nach Ende der Krise verkaufte er sie mit Gewinn weiter.  

Elf Fotos aus dem Band finden Sie in der Fotostrecke:

Junk Yard: Der Hollywood-Schrottplatz - die letzte Station für Traumwagen
Das Porsche-Regal steht hinter dem Haupteingang.

Das Porsche-Regal steht hinter dem Haupteingang.

Sonderbare Geschäftspraxis

Sein Oldtimer- und Ersatzteilimperium war zuerst ein Handel, aber Rudi Klein war ein Kauz und Sonderling, der sich nur ungern von seinen Schätzen trennen mochte. Er hasste gierige Souvenirjäger und, auch wenn sein Geschäft mehr wie ein endloser Schrottplatz aussah, kannte er doch den Wert jedes einzelnen Kühlergrills.

Auf 16.000 Quadratmetern war sein Lager in South Central Los Angeles angewachsen, als Klein 2001 starb. Voller Autoschätze, die dort unter Staub, Dreck und Vogelkot auf bessere Zeiten hofften. Von außen durch hohe Wände abgeschirmt, wussten nur wenige Eingeweihte, dass sich dort das größte Freilichtmausoleum automobiler Schätze der ganzen Welt verbarg. Die Dimensionen des Autohorts sind unvorstellbar: Klein soll allein 200 Porsche 356 besessen haben. Er hortete unbezahlbare Unikate, wie die 1935er Mercedes-Benz 500K Roadster-Limousine von Rudolf Caracciola. Der Band "Junk Yard" entstand bei einem Besuch noch zu Lebzeiten von Rudi Klein. Die Fotos der verrottende Traumwagen führen in eine surreale Parallelwelt von Rost und abgeplatztem Lack mitten in Los Angeles.

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Mit Absicht ungepflegt

Die Geschäftsentscheidungen Kleins waren undurchschaubar. Er versenkte Millionen mit Investitionen in eine neue Auto-Luxusmarke, galt aber als harter Verhandler, wenn es um seine Wracks ging. Gefiel ihm ein Kunde nicht oder patzte ein Interessent mit einer unpassenden Antwort, verlangte Klein einfach das Doppelte oder verkaufte überhaupt nichts mehr.

BMW soll versucht haben, verschollene Klassiker für die Werkssammlung zu erwerben, aus irgendeinem Grund wollte Klein die Wagen aber nicht an den Hersteller verkaufen, sie gammelten weiter vor sich hin. Es wäre ein Leichtes gewesen, die teuren Wagen besser zu schützen und abzudecken. Auch daran hatte Klein kein Interesse, ebenso wenig wie an Restaurationen. "Im Original sind sie mir lieber", lautete seine knappe Erklärung. Nach seinem Tod lösten die Söhne die Sammlung nach und nach auf.  

Junk Yard - Traumautos auf dem Edelschrottplatz - Dieter Rebmann,‎ Roland Löwisch

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?