HOME

Auto-Kunst: 1300 Dollar für den Kulthammer

In Los Angeles kam die Sammlung der Gebrüder Brucker unter den Hammer, eine einmalige Kollektion von "Kar Art" der 60er Jahre. Der Malkasten des durchgeknallten Autoaufmotzers Von Dutch ging für 184.000 Dollar über den Tisch.

Von Helmut Werb/Los Angeles

Die Familie der Bruckers machte in den 50er und 60er Jahren ihr Vermögen mit dem Verleihen von skurril-fantastischen Automobilen an die blühende Filmindustrie, eröffnete ein Auto-Museum, baute dem Not leidenden Von Dutch einen Hangar in den Sand und legte damit ungewollt den Grundstein für die "Kustom Kulture" Bewegung. Jenes typisch kalifornischen Mischmaschs aus hochgemotzten und tiefergelegten Chevys und Chargers, einer Anarcho-"Outlaw"-Subkultur, deren Drogenexzesse heute in den illegalen Amphetamin-Labs des White Trashs in Südkalifornien verkümmert. Die Kollektion der Gebrüder Brucker – von Von Dutch Memorabilia wie Sturzhelm und Schraubenzieher, bis hin zu Robert Williams Gemälden und einem ausgewachsenen Messerschmitt-Kampfflugzeug aus dem 2. Weltkrieg – stand am vergangenen Samstag in Los Angeles zur Versteigerung.

Das wahrhaft Aufregende an der Auktion war jedoch nicht, dass ein verrückter Kalifornier 99.000 Dollar für Von Dutch’s "Toad" bezahlte, einem Buggy auf BMW 600-Basis, und ein nicht minder Gestörter fast eine Viertelmillion für einen immerhin noch funktionstüchtigen Howmet Turbinenrennwagen aus dem Jahr 1968 bot. Viel aufregender war, dass Robert Williams’ psychodelisches Meisterwerk "In the Land of Retinal Delight" 184.000 Dollar erzielte, Von Dutch’s handgemaltes Schild "Modern Pin Stripes" für fast 150.000 an den Mann ging und sein "Good Bye Cruel World" immerhin noch 115 Tausend erzielte.

Video wird viraler Hit: Passant pöbelt Autofahrer an - das Schicksal rächt sich sofort

Comeback ins Establishment

Eine der letzten verzweifelt gehaltenen Bastionen ur-amerikanischen Ungehorsams hat sich endgültig zur lohnenden Investition gemausert. Die anarchische Straßen-Kunst der "Kustom Kar Kulture", der "pinstriper" ist unwiderruflich zum Symbol des Establishments gemorpht. Sie waren die Urväter der Auto-Veredler. Ganze General Motors und Dodge Modellgenerationen verwandelten sich in den 60er Jahren unter Von Dutch’s Hämmern und Ed "Big Daddy" Roth’s Spritzpistolen in tiefer gelegte Meisterwerke amerikanischer Auto-Kultur. Unendliche Harleys mutierten zu chromglänzenden, oder zu biestigen "hogs". Blüten einer Subkultur des Eisenhower-Amerikas, in dem die Welt der sauberen Vorstädte zwar noch in Ordnung war, hinter deren weissen Gartenzäunen aber das Testosteron der aufmüpfigen Söhne kochte. Bis es jene Arbeitstemperatur erreichte, die man für die Proteste gegen den Vietnamkrieg eine halbe Generation später benötigen sollte.

Das Chaos vor dem Sturm

Heutzutage identifizieren die meisten Amerikaner Von Dutch nur als hochgenobeltes HipHop-Label, goutiert von Paris & Konsorten. Während der richtige Von Dutch sich durch gehörig Dreck unter den Fingernägeln auszeichnete. Die grafischen Auswüchse von Big Daddy Roth, dessen Kultfigur des "Rat Fink" den anarchistischen Robert Crump Kreationen vorausging (und die heute Baseball-Mützen und T-Shirts von Trend-Shops wie Ed Hardy schmücken), und die knallig-wirren Gemälde eines tief in der kalifornischen Auto-Subkultur verwurzelten Robert Williams läuteten eine Ära psychodelischer Kunst ein. Sie öffneten den Taggern und Graffiti Artists von heute den Weg und verschafften jenem Robert Crump mehr Inspiration als eineinhalb Pfund des feinsten Kolumbianers. Daneben standen auch noch die übertrieben kitschigen Chopper-Gemaelde von Dave Mann zum Verkauf, die einer ganzen Generation von Comic Book-Artists als Vorlage dienten.

Malkasten für 184.000 Dollar

Die Preise muss man in der Relation sehen: Ein simpler Hammer von Von Dutch brachte 1300 Dollar, seine Kneifzange 1700 und sein Malkasten gewaltige 184.000 Dollar. Aber immerhin entbehren solche Summen nicht einer gewissen Symbolik. "Brother Rat Fink", der berühmte T-Shirt Entwurf von Big Daddy Roth, der zum Emblem einer ganzen Subkultur geworden war, wurde für 23.500 Dollar von einem Immobilienhändler aus Nordkalifornien ersteigert.

"Ed hätte sich im Grab umgedreht", murmelte ein Hawaii-Hemd behangener Alt-Hippie mit rückenlangen grauen Haaren und einem Chevrolet-Schlüssel in der Hand.

Vielleicht hätte sich Big Daddy aber auch gefreut. Trotz allem.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?