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Finanztest : So werden Käufer bei Autokrediten über den Tisch gezogen

Die Hälfte der Neuwagen wird über Autokredite finanziert. Der freundliche Händler bietet unbürokratisch eine Finanzierung bei der Autobank an – aber dabei kann man durchaus 1500 Euro draufzahlen.

Ein Neuwagen ist nicht billig, daher wünschen viele Kunden eine Finanzierung.

Ein Neuwagen ist nicht billig, daher wünschen viele Kunden eine Finanzierung.

Unsplash

Immerhin die Hälfte aller Neuwagenkäufer zahlen noch bar, die andere Hälfte benötigt eine Form der Finanzierung. "Finanztest" hat die Konditionen, die die Autohändler anbieten, mit denen anderer Banken verglichen. Häufig ist die Autobank beileibe nicht die günstigste Form der Finanzierung. Wer nicht aufpasst, zahlt drauf.

Wie wurde getestet?

Bei den Finanzierungsbeispielen gingen die Tester von einer Anzahlung in Höhe von 20 Prozent aus. Sie fragen zwei verschiedene Finanzierungsformen ab. Einmal den klassischen Ratenkredit. Er basiert auf der Idee, dass der Wagen mit der letzten Rate abbezahlt wird und danach komplett dem Kunden gehört.

Das andere, ebenfalls weit verbreitetet Modell, ist die 3-Wege-Finanzierung. Hier ist die Kreditrate während der Laufzeit sehr viel geringer, denn finanziert wird nur der Wertverlust. Nach Ende der Laufzeit besitzt das Fahrzeug einen rechnerischen Restwert. Der Kunde kann den Wagen an den Händler zurückgeben und hat keine weiteren Verpflichtungen. Oder aber er kann den Wagen komplett erwerben, entweder mit einer Barzahlung oder mit einer weiteren Finanzierung. 

Der Vorteil an diesem Modell: Beim Kauf behält der Kunde seine Flexibilität. Er kann sich nach 36 oder 48 Monaten frei entscheiden, ob er den Wagen behalten möchte, ob er ein anderes Fahrzeug haben will oder ob er vielleicht gar kein Auto mehr fahren möchte. Zudem sind die Raten relativ niedrig.

Wird der Wagen allerdings weiter finanziert, sind Laufzeiten und Zinskosten immer höher als beim klassischen Ratenkredit mit seiner höheren monatlichen Rate. Der Aufschlag variiert allerdings. In Zeiten hoher Zinsen ist er weit größer als in der derzeitigen Niedrigzinsphase.

Autokredit: Autobanken meist teurer

Konkret haben die Finanztester die Angebote von 50 Banken miteinander verglichen. Beim klassischen Ratenkredit sieht das Ergebnis so aus: Bei sechs Automodellen waren in vier Fällen unabhängige Finanzierungen günstiger. Nur bei VW (Modell Polo) und Toyota (Modell Auris) sparte man mit der Händlerfinanzierung. Beim BMW (Modell 1er) war sie allerdings fast 1500 Euro teurer als die günstigste freie Finanzierung. Beim Mercedes (Modell GLC) beträgt der Aufschlag über 1000 Euro.

Die Drei-Wege-Finanzierung ist generell teurer, weil man seine Entscheidungsfreiheit mitfinanziert. Hier ist das Bild ähnlich. Bei BMW muss man bei der Hausbank wieder etwa 1000 Euro draufzahlen.

Die Ergebnisse von Finanztest macht die Arbeit beim Autokauf aber nicht leichter. Im Gegenteil, bei jedem Autokauf muss man Vergleichsangebote einholen. Denn ab und zu hatten die Autobanken durchaus das billigste Angebot und manchmal war die Differenz zu einem anderen Kredit so gering, dass man allein aus Bequemlichkeit das Händlerangebot nehmen sollte.

Das Scoring-Dilemma

Ein Problem hat der Test ohnehin nicht berücksichtigt: das sogenannte Scoring. Wenn eine Autobank mit einem Zins offensiv wirbt - so wie es Toyota und VW derzeit mit 1,99 Prozent tun – erhält jeder Kunde diesen Zinssatz, wenn er überhaupt kreditwürdig ist. Bei einer freien Finanzierung bekommen nur Kunden mit guten Scoring den besten Zinssatz, "schlechtere" Kunden müssen mit deutlichen Aufschlägen sorgen. Für sie dürften die Angebote des Händlers meist günstiger sein.

Egal welche Bank man wählt, bei einem Punkt sollte der Käufer vorsichtig sein. Bei allen Krediten wird ihm gern eine sogenannte Restschuldversicherung angedient. Sie soll die Finanzierung im Falle von schwerere Krankheit oder Arbeitslosigkeit absichern. Diese Versicherung braucht eigentlich niemand und sie ist sehr teuer. In der derzeitigen Niedrigzinsphase kann sie ebenso hoch sein wie die Gesamtsumme der Zinsen. Entsprechend wird der Kredit verteuert. Also: Finger weg.

Den kompletten Test können Sie gegen eine Gebühr hier lesen.

Wissenscommunity

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.