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Bußgelder im Ausland: Wo Verkehrssünden besonders teuer werden

Bei einer Reise ins Ausland sollte man sich strikt an die Verkehrsvorschriften halten. In Dänemark kann Alkohol am Steuer schnell einen Monatsverdienst kosten. Die Bußgelder der wichtigsten Reiseländer im Überblick.

Von Gernot Kramper

In vielen Ländern werden Übertretungen der Verkehrsordnung mit wesentlich höheren Strafen geahndet als in Deutschland. Wer im EU-Ausland ein "Knöllchen" bekommt, muss seit Oktober vergangenen Jahres damit rechnen, dass das Bußgeld auch in Deutschland eingetrieben wird. In vielen Ländern empfiehlt es sich, die Strafe sofort zu bezahlen, um vom Bar-Rabatt zu profitieren. Wer gleich zahlt, kann in Griechenland die Hälfte der Buße sparen.

Besonders hart werden Verkehrssünden in den skandinavischen Ländern bestraft. Norwegens Bußgeldkatalog beispielsweise hat für Rotlicht- und Überholverstöße mit jeweils 670 Euro die höchsten Strafen, auch zu schnelles Fahren ist hier am teuersten. In Finnland und Schweden drohen ebenfalls hohe Sanktionen. Hier orientiert sich die Buße am Monatseinkommen. Zahlungen von umgerechnet über 10.000 Euro sind durchaus üblich.

Strengere Kontrollen

Zudem schauen Polizisten im Ausland genauer hin. Die durchgezogene weiße Mittelmarkierung darf auch hierzulande nicht überfahren werden und der Radweg nicht für Ausweichmanöver genutzt werden. Anders als in Deutschland werden Verstöße gegen diese Regeln in Dänemark oder in den Niederlanden aber konsequent bestraft.

Besonders streng sind inzwischen auch Länder, die früher im Ruf einer laxen Verkehrsauffassung standen. Bei mehr als 1,5 Promille am Steuer kann das Auto in Italien beschlagnahmt werden. Wer in Spanien über 60 km/h zu schnell fährt oder mit mehr als 1,2 Promille am Steuer erwischt wird, begeht sogar eine Straftat. Ihm droht eine Haftstrafe von mindestens drei Monaten.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.