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Mini-Camper Campal - Diese Box macht aus Ihrem Wagen ein kleines Wohnmobil

Das gleiche Modul - nur für eine Person.
Das gleiche Modul - nur für eine Person.
© Campal / PR
Die britische Firma Campal bietet ein Modul an, das einen normalen VW Caddy oder Citroën Berlingo in ein Mini-Wohnmobil verwandelt. Es überzeugt nicht nur durch den günstigen Preis, sondern bietet auch ein besonderes Feature.

Von einem VW California oder einem Mercedes Viano träumen alle Outdoorfreunde – doch Preise oberhalb von 50.000 Euro dämpfen die Begeisterung schnell. Eine Alternative sind Umrüstsätze mit denen man preisgünstig einen Bus oder einen Hochdachkombi, so die sperrige Bezeichnung für Caddy und Co., zu einem Wohnmobil umrüsten kann.

Diese Sets machen das Fahrzeug natürlich nicht größer – in einem Peugeot Rifter geht es auch noch nach der Transformation in ein Mikro-Wohnmobil nicht so großzügig zu, wie einem Brummer von Hymer. Doch die wichtigsten Funktionalitäten für ein Wochenende in der freien Natur sind mit an Bord.Klicken Sie hier, wenn Sie die Fotostrecke auf dem Desktop in voller Breite sehen wollen.

Das Set Campal ForTwo kommt aus Großbritannien und überzeugt mit zwei Argumenten: Zunächst einmal ist es mit 1250 Euro sehr preisgünstig. Obendrein bietet es eine Funktionalität, die andere Camping-Kits vermissen lassen: Neben Schlafgelegenheit und Küche kann man aus ihm sogar eine Sitzgruppe zaubern.

Um das zu erreichen, unterscheidet sich der Einbau-Set grundlegend von anderen Modellen. Diese basieren meist auf einer Box, die quer den gesamten Laderaum ausfüllt. Das Modul von Campal lässt dagegen in der Mitte Platz, um die Füße unterzubringen, sollte die Sitzecke genutzt werden. Wie das im Detail aussieht, sehen Sie in der Fotostrecke oben.

Auch Selbermachen ist möglich 

Ausbau-Sets werden von vielen Firmen angeboten. Aber nur selten in dem Preissegment wie die Box von Campal. Zu diesem Preis kann man so ein Set kaum selber herstellen. Ein Do-It-Yourself ist bei diesen Einbausets möglich, aber keine Aufgabe für Anfänger. Die einzelnen Module müssen exakt gearbeitet sein, damit ihre Teile zueinander passen. Die Schubladen müssen sich schließen und das Set muss zusammengelegt werden . Ein erfahrener Handwerker mit der passender Werkstatt kann sich von diesen Vorbildern aber durchaus inspirieren lassen.

Ob mit dem Reisemobil, einem Wohnwagen oder dem Zelt – Urlaub im Freien erfreut sich großer Beliebtheit. Dazu muss es nicht zwingend in fremde Länder gehen. Denn Deutschland ist mit Abstand das beliebteste Campingziel der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kam der Automobilclub Deutschland. Dazu wurden über 100.000 Routenplanungen von ADAC-Mitgliedern im Zeitraum von Januar bis Juli 2017 ausgewertet. Mit 28,1% bleibt Deutschland das beliebteste Urlaubsland der deutschen Camper. Platz zwei belegt Italien mit knapp 18%. Im Vergleich zum Vorjahr verlieren beide Plätze knapp 1%. Platz drei geht mit 16% an Kroatien. Frankreich belegt den vierten Platz mit 10,1%. Auf Platz Platz 5 folgt Spanien mit 5,1%. Mit dem Reisemobil legen Camper durchschnittlich eine Strecke von 1.720 Kilometern zurück. Etwas kürzere Strecken reisen Urlauber mit dem Wohnwagen, nämlich 1.140 Kilometer. Wenn dann das Sommer-Wetter noch mitspielt, macht der Campingurlaub noch mehr Spaß. Dann muss es auch gar nicht in ferne Länder gehen.  
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Camping auch im kleinsten Auto 

Wenn der Ursprungswagen nicht sehr hoch ist, sitzt man allerdings etwas geduckt am Tisch. Bei schönem Wetter kann der Tisch mit dem vorhandenen Stativ und Klappstühlen im Freien aufgestellt werden. Der ForTwo lässt sich sogar in ein Sofa und in ein Bett von immerhin 180 Zentimetern Länge verwandeln. Je nach Fahrzeug kann die Liegefläche auch größer sein. Die "Küche" wird nach hinten aus der Grundbox gezogen. In den Schüben werden die verschiedenen Küchenutensilien untergebracht. Der Platz reicht immerhin für einen Kanister mit zehn Litern Wasser und einen kleinen tragbaren Gasbrenner.

Zwei Personen sollen nur etwa fünf bis zehn Minuten benötigen, um den ForTwo einzubauen, beziehungsweise wieder zu demontieren. Normalerweise verbleibt die zusammengeklappte Rückbank im Auto. Man kann das Modul aber auch für den Einsatz mit ausgebauter Rückbank bekommen, dann gewinnt man mehr Stauraum.

Das Campal-Modul wiegt etwa 45 Kilogramm. Man braucht allerdings einen geeigneten Abstellraum für das Campingteil. Das Kit wird für eine Vielzahl von Autos nach Maß gefertigt. Der Preis beträgt 1250 Euro – also 1090 britische Pfund.  Alleinreisende sind mit dem Campal ForOne vielleicht besser bedient. Der kostet 750 Pfund beziehungsweise 856 Euro.

Quelle: Campal

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