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Umgebauter Schulbus: Luxus-Wohnmobil schwelgt im Western-Look

Ein Paar in Texas baute sich ein Luxus-Wohnmobil. Basis war ein alter Schulbus. Technisch ist es auf dem neuesten Stand, dafür erinnert es innen an ein Blockhaus aus einem Western. Ein Jahr auf Achse verbrachten die beiden nun in dem Prachtstück.

Der Wohnbereich mit dem langen Tisch.

Der Wohnbereich mit dem langen Tisch.

Wohnmobile von der Stange gibt es viele, individuelle Modelle sind selten. Wer etwas Besonderes selbst machen will, greift in Deutschland gern zu den ausrangierten Allrad-Fahrzeugen von Feuerwehr oder Bundeswehr. In den USA ist ein Schulbus die erste Wahl – aufgrund gesetzlicher Bestimmungen werden die Busse nach wenigen Jahren ausgetauscht und sind billig zu bekommen. Dabei sind diese Schulbusse unverwüstlich. Die Technik ist veraltet, aber grundsolide – das meistens verbaute Getriebe wurde schon zur Zeit des Koreakrieges in ähnlicher Form hergestellt. 

Ein Paar in Austin Texas hat einen sich einen Traumbus ausgebaut – der Bus war ein Jahr lang ihr rollendes Heim. 

Umgebauter Schulbus: Luxus-Wohnmobil im Western-Look
Blick auf die Küchenzeile und den zentralen Ofen

Blick auf die Küchenzeile und den zentralen Ofen

Technisch ist alles Erdenkliche in dem rollenden Haus vorhanden – vom Wifi-Verstärker bis zur Solaranlage. Darüber hinaus handelt es sich um ein echtes Ökomodell: gedämmt wurde nicht mit Kunststoff, sondern mit Schafswolle. Das WC kennt keine Wasserspülung, es arbeitet nach dem Kompostsystem.

Western-Romantik im Luxus-Wohnmobil

Das Besondere ist der Aufwand, der mit alten Hölzern im Innenraum getrieben wurde. Kaum ein Brett ist neu –mehr als hundertjährige Vintage-Hölzer wurden verarbeitet, die ihre eigene Geschichte mit in den Bus brachten. Das ergibt einen Pionier-Look wie aus einem Western. Neben der vollwertigen Küche steht ein Holzofen aus Gusseisen – umrahmt von Natursteinen. Damit auch ein Rückzugsraum bleibt, entschied sich das Paar für ein komplett abgetrenntes Schlafzimmer.

Der Bus misst insgesamt etwa 9,5 Meter. Damit im Innenraum eine lichte Höhe herrscht, wurde das ganze Dach etwa 30 Zentimeter angehoben. Wie immer in Amerika spielt das Fahrzeuggewicht beim Ausbau keine große Rolle. Einen zwei Meter langen Tisch aus 5 Zentimeter dickem Ahorn würde man in Deutschland kaum verbauen.

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Hier wurde die Wohnung mit einer weißen Linie markiert.

Hier wurde die Wohnung mit einer weißen Linie markiert.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.