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Porsche Drive: In vier Tagen durch die Alpen - die Spritztour in surrealen Bildern

15 Pässe in nur vier Tagen: Fotograf Stefan Bogner nimmt uns mit auf eine Mille Miglia der Alpenpässe. Eine Tour zum Nachfahren oder auch nur zum Träumen.

Menschen sind nie zu sehen.

Menschen sind nie zu sehen.

Im Bildband "Porsche Drive" zieht es den Fotografen Stefan Bogner mal wieder in die Alpen. Bekannt sind seine Arbeiten für das Curves Magazin und sein prächtiger Bildband "Escapes". Und auch "Porsche Drives" nimmt den Betrachter mit auf einen visuellen Trip durch die surreale Welt der Alpenpässe.

Porsche Drive: Die Alpen in vier Tagen - Porschetour in surrealen Bildern
Start frei: Vier Tage für die Alpen bedeutet ein strammes Programm.

Start frei: Vier Tage für die Alpen bedeutet ein strammes Programm.

Zusammen mit Koautor Jan Baedeker hat Bogner drei Länder und 15 Pässe abgefahren. Das Ganze mit acht verschiedenen Porsche-Modellen. So etwas ist nur möglich in einer Kooperation mit dem Autobauer aus Zuffenhausen. Doch das wird weder den Porsche- noch den Kurvenfan wirklich stören. Zumal die Vier-Tages-Tour natürlich mit jedem anderen Auto auch abgefahren werden darf. Spaß wird man auch mit weniger sportlichen Modellen haben.

Sportlich ist allerdings das Pensum. Vier Tage für die Alpen: Alle Achtung! Dafür kann man die grandiose Tour auch an einem verlängerten Wochenende abfahren. Und wer mehr Zeit hat, kann sich einfach auch mehr Zeit nehmen.

Mit dem Porsche durch zahlreiche Bergstraßen

Gefahren wurden die bekannten Routen wie der Gotthard oder die Hochalpenstraße. Daneben finden sich aber auch unbekannte Bergstraßen. Zu jeder Strecke enthält der Band neben den herausragenden Bogner-Fotografien auch Informationen zum Streckenverlauf inklusive Höhenprofil.

 Wie allen Werke von Stefan Bogner – übrigens der Neffe von Willy Bogner - ist das Buch ein optische Genuss und keineswegs eine simple Roadmap mit Tipps zur Einkehr. Mit über zwei Kilogramm Gewicht ist das Opus auch kaum dafür geeignet, vom Beifahrer während der Fahrt auf den Knien balanciert zu werden. Die schönste Alpenüberquerung beginnt daheim.

Zentrum des Bandes sind natürlich die Aufnahmen Bogners. Er entrückt die menschenferne Welt der Alpen durch seine Farbkompositionen weit von unserem Alltag. Auch derjenige, der die Pässe mit Augen gesehen hat, entdeckt die Alpen quasi neu. Die Leere von Straßen und unendlicher Landschaft schafft einen eigenen Reiz, mit dem sich der Band weit von anderen Streckenführern absetzt.

Die neuen Aufnahmen Bogners werden kombiniert mit alten Straßenkarten und Ausschnitten aus alten Reisenführern. Zu diesen optischen Leckerbissen gibt es genaue Informationen über den jeweiligen Streckenlauf inklusive Höhenprofile. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.