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Microsoft forscht mit Kinect Haut wird zum Touchscreen


Microsoft Research hat ein neues Projekt vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit der Forschungsuniversität Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania entstanden ist.

Microsoft Research hat ein neues Projekt vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit der Forschungsuniversität Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania entstanden ist.

Das Projekt mit dem Namen OmniTouch gibt dem Begriff Touchscreen eine völlig neue Bedeutung. Mithilfe von Kinect und einem Projektor wird jede Oberfläche in einen interaktiven Touchscreen verwandelt. Dabei wird die Benutzeroberfläche eines Systems beispielsweise auf die Hand projiziert, von der aus durch Berührung via Multitouchgesten das System gesteuert werden kann.

Dabei wurde eine Kinect-Schulterkamera mit einem Pico-Projektor gekoppelt, um die jeweilige genutzte Oberfläche zu erkennen und die Benutzeroberflächen des Systems auf diese zu projizieren. Das wiedergegebene Bild kann auch bewegt oder auf eine nahe liegende Oberfläche ausgeweitet werden.

In dem Beispielvideo, dass auf YouTube unter dem Titel "OmniTouch - Demo Video - ACM UIST 2011" zu finden ist, wird der Tester über eine eingetroffene E-Mail informiert. Chris Harrison, einer der OmniTouch-Forscher, dazu: "Anstelle die Nachricht auf der relativ kleinen Handfläche zu lesen, nutzt der Anwender die nahe liegende Wand und wählt einen Bereich aus, um sich die E-Mail anzeigen zu lassen."

Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase, aber es könnte tausende von Möglichkeiten geben, diese Technik der Zukunft zu nutzen. Zum Beispiel könnten Echtzeit-Strategiespiele auf die Wohnzimmerwand übertragen werden oder man könnte sich sein geplantes Tattoo auf die gewünschte Stelle projizieren, bevor man es für immer auf der Haut trägt.

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