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Philipp Lahm: "In Wirklichkeit bin ich viel größer"

Philipp Lahm war einer der großen Stars der WM. Doch nicht nur Fußball spielt er gerne, sondern auch Computerspiele. Im stern.de-Interview spricht Lahm über seine Lieblings-Games, die WM und über Joachim Löw.

Herr Lahm, sind Sie ein leidenschaftlicher Videospieler?

Nicht direkt leidenschaftlich, aber zum Entspannen daddel ich zwischendurch mal ganz gern - schon seit meiner Kindheit. Ich zähle mich zur "Game Boy"-Generation, die mit Videospielen aufgewachsen ist.

Auf welchen Spieleplattformen zocken Sie?

Also zocken würde ich das nicht nennen. Es geht mir wirklich nur ums Abschalten und Entspannen. Das mache ich dann zuhause mit dem Gamecube oder unterwegs mit dem Nintendo DS.

Welche Genres bevorzugen Sie und welche sind Ihre Lieblingsspiele?

Am liebsten mag ich Sport- und Rennspiele. Mein Favorit ist noch immer "Mario Smash Football" für den Gamecube, weil der beides ziemlich witzig miteinander verbindet. Das gilt auch für "Mario Kart DS", ein irres Rennspiel auf dem Nintendo DS. Und die "New Super Mario Bros." finde ich auch klasse.

Finden Sie sich eigentlich in Fußballsimulationen optisch gut getroffen? Und haben die Entwickler bei Ihrem digitalen Abbild auch Ihre realen Fähigkeiten korrekt dargestellt?

In Wirklichkeit bin ich natürlich viel größer, und spielerisch hab ich in echt auch ein wenig mehr drauf - hoffe ich wenigstens. Insgesamt bin ich aber schon sehr zufrieden.

Ist es für Sie ein besonderes Gefühl, wenn Sie Ihr Abbild über den Rasenplatz des Videospiels bewegen?

Eigentlich nicht. Das bin ja nicht wirklich ich auf dem Bildschirm, sondern das ist nur ein Bild von mir, das in ein Computerprogramm eingebaut worden ist.

Wie viel Zeit verbringen sie in den virtuellen Welten? Und wann spielen Sie?

Manchmal, wenn ein Spiel richtig gut ist, muss ich mich schon ein bisschen bremsen. Aber ich achte darauf, dass es nicht mehr als eine Stunde pro Tag ist. Meistens spiele ich abends nach dem Training, um nach der körperlichen Anstrengung ein wenig auszuspannen. Auch an den spielfreien Tagen während der WM hab ich wieder gemerkt, dass Videospiele ziemlich gut sind, um mal den Kopf frei zu machen und locker zu werden.

Spielen Sie auch gemeinsam mit Freunden?

Klar. Zu mehreren macht’s ja erst richtig Spaß. "Mario Smash Football" hab ich auch schon mit Mannschaftskameraden gespielt. Die fanden das auch ganz lustig, weil es darin herrlich böse Tricks gibt, die man sich im wirklichen Fußballer-Leben natürlich nicht erlauben darf. Mit dem Nintendo DS haben wir während der WM oft "Mario Kart DS" gegeneinander gespielt.

Was muss ein Spiel bieten, damit es Sie für Stunden vor den Fernseher bannt?

Vor allem muss es natürlich Spaß machen. Es muss mir Erlebnisse bieten, die es im richtigen Leben nicht gibt und mir ermöglichen, ganz in eine virtuelle Welt einzutauchen. Also, die Spielidee steht für mich absolut im Vordergrund. Sound und Grafik sind auch wichtig, sozusagen das Sahnehäubchen.

Computer- und Videospiele werden nicht selten kritisch betrachtet. Wie sehen Sie die Diskussionen?

Ich sehe das ganz locker. Jedenfalls kann keiner behaupten, dass Video- und Computerspiele generell schlecht sind. Es gibt gute und schlechte Videospiele, genauso wie es gute und schlechte Brettspiele, Filme oder Bücher gibt. Es kommt eben darauf an, dass man sich die Guten aussucht.

Was erwarten Sie von Computerspielen der Zukunft?

Ich bin mal gespannt. Nintendo hat ja die neue Heimkonsole Wii angekündigt, mit Spielen, die nicht mehr nur mit den Händen und einem Joypad, sondern durch richtige Körperbewegungen gesteuert werden. Vielleicht gibt's ja bald virtuelle Sportspiele, die einen dann schon vor dem Fernseher fit machen.

Drei abschließende Fragen noch zur WM. Sie sind während der knapp fünf Wochen zu einem der großen Stars des Turniers herangewachsen. Hätten Sie vor der Weltmeisterschaft mit einem solchen Verlauf gerechnet?

Mit so was rechnet man nicht. Ich war überzeugt, dass ich eine gute WM spielen werde und es freut mich, dass ich so viel Anerkennung für meine Spiele bekomme.

Wie erklären Sie sich die enorme Leistungssteigerung des Teams während der WM?

Deutschland war immer eine Turniermannschaft. Wir haben unser Abwehrverhalten abgestimmt und verbessert. Durch die tolle Atmosphäre im Team sind wir immer stärker geworden und waren überzeugt, dass wir Weltmeister werden können.

Welchen Anteil hatte Jürgen Klinsmann Ihrer Meinung nach am Erfolg der Mannschaft und was wird sich mit Joachim Löw als neuem Hauptverantwortlichen ändern?

Als Spieler beurteilt man nicht den Einfluss des Trainers. Ich finde es jedenfalls sehr schade, dass Jürgen Klinsmann aufhört und bin froh darüber, dass der neue Bundestrainer Jogi Löw heißt. Er kennt das Team und war schon während der letzten beiden Jahren mitverantwortlich. Deshalb denke ich, dass er den eingeschlagenen Weg fortsetzen wird.

Wie sehen Sie Ihre sportliche Zukunft? Was sind Ihre Ziele und persönlichen Wünsche?

Ich mache jetzt erst einmal Urlaub.

Interview: Udo Lewalter
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(