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Erste Tests der Playstation 4: Die Konsole ist gut, die Spiele nicht

Darauf haben Gamer jahrelang gewartet: Am Freitag erscheint in den USA Sonys Playstation 4. Was sie kann und wie sie sich im Alltagstest schlägt - die Antworten in der Presseschau.

Zusammengestellt von Christoph Fröhlich

Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen unterm Weihnachtsbaum: In den USA erscheint am Freitag Sonys neue Konsole Playstation 4, nächsten Freitag legt Konkurrent Microsoft mit der Xbox One nach. In Deutschland müssen sich Sony-Fans noch etwas länger gedulden, hierzulande kommt die PS4 erst am 29.11. in den Handel. Bis zum Ende des Jahres dürfte Sony den Prognosen zufolge die Nase leicht vorn haben. Analysten erwarten 2,4 Millionen verkaufte Playstation 4 gegenüber 2,2 Millionen Xbox One weltweit. Die US-Fachpresse konnte Sonys Konsole bereits vorab auf Herz und Nieren testen. Die wichtigsten Antworten in der Presseschau.

"Kotaku" über die Konsole

Eine Wohnzimmerkonsole soll nicht nur genug Rechenpower für anspruchsvolle 3D-Games liefern, sondern auch schön aussehen, immerhin steht sie meist in unmittelbarer Nähe des Fernsehers, dem Zentrum der meisten Wohnstuben. Das scheint Sony gelungen zu sein: "Die Playstation 4 ist eine überraschend kleine Box", schreibt das international renommierte Gaming-Blog "Kotaku". Sie sei leichter, dünner und vor allem leiser als die erste Playstation 3 aus dem Jahr 2006. Das Design mit den abgeschrägten Kanten sei eine Augenweide, schwärmen die US-Amerikaner, auch, weil kein klobiges Netzteil mehr die Stromleiste verschandelt. Vom Einlegen der Disc bis zum Start des Spiels vergehen keine 30 Sekunden, nervige Wartezeiten wie bei der Wii U gibt es nicht. Das Drehen der Discs höre man kaum, schreibt "Kotaku", auch die Lüftung ist angenehm leise.

"Engadget" über den Controller

"Engadget" lobt den neuen DualShock4-Controller: "Der Controller liegt gut in der Hand und ist der Beste seiner Art", schreibt "Engadget"-Redakteur Ben Gilbert. Das neue Touchpad in der Mitte sei großartig, die eingebauten Lautsprecher würden aber zu wünschen übrig lassen. Der Sound sei dünn und klinge billig, schreibt Gilbert, und lenke eher vom Spielen ab als die Atmosphäre zu unterstützen. Auch die Akkulaufzeit der Controller sei "nicht großartig". Die farbigen Leuchtleisten auf der Rückseite jedes Controllers seien nichts weiter als eine "Spielerei", mit der man die Controller der einzelnen Spieler voneinander unterscheiden könne. Das neue Multi-Touchpad spielt bei keinem der Start-Titel eine nennenswerte Rolle, hier ist noch Luft nach oben.

"Cnet" über die Games

Nun das Wichtigste: Wie fühlt sich das Spielen auf der PS4 an? Eigentlich wie auf einer PS3, schreibt "Cnet", nur mit besserer Grafik. Generell sei der Sprung in der Grafikqualität nicht so bemerkenswert wie von SD auf HD. Einige Multiplattform-Titel wie "Assassin's Creed 4: Black Flag" wurden nur in Details verbessert und sehen bei Weitem nicht so gut aus wie PS4-exklusive Games wie "Killzone: Shadow Fall", schreibt "Cnet". Einige Sportspiele - darunter EA Sports "Fifa 14" - wurden aber von Grund auf neu gestaltet und profitieren von der größeren Rechenpower. Ein großer Vorteil der PS4: Spielstände werden in der Cloud gespeichert und können von jeder PS4 abgerufen werden. Diese Funktion steht allerdings nur Playstation-Plus-Usern zur Verfügung. Schade sei allerdings, dass die PS4 nicht abwärtskompatibel sei, PS3-Games laufen nicht auf der neuen Konsole. Generell sei die Konsole sehr zu empfehlen - die Start-Titel aber nicht.

"The Verge" über die Vita-Kompatibilität

Die Playstation 4 sei definitiv die "nächste Generation der Videospiele", schreibt das Techportal "The Verge". Das coolste Feature der PS4 sei Remote Play: Damit ist es möglich, das Fernsehbild auf Sonys Handheld-Konsole PS Vita zu streamen, sodass man auch abseits der Couch zocken kann - sofern die Spiele weder die Bewegungssteuerung PS Move noch die Playstation Camera verlangen. Die Einrichtung sei kinderleicht, schreibt "Verge"-Autor Sean Hollister: Man müsse nur einen Code von der PS4 auf der PS Vita eingeben, schon könne man losdaddeln. "Das Beste, was wir über das PS4 Remote Play sagen können, ist, dass es einfach funktioniert."

"Polygon" über die Playstation-Kamera

Die Videospielwebseite "Polygon" lobt die vielen Möglichkeiten der Playstation 4, vor allem die lokale Netzwerkfunktion mit der PS Vita. Wenig begeistert sind die Tester aber von der Playstation-Kamera, die separat verkauft wird. Im Gegensatz zum Microsoft-Pendant Kinect nutzt sie kein Infrarot, sodass der Raum stets hell genug sein muss, damit das Gerät funktioniert. Dafür ist die Kamera hochauflösender als Kinect. Mit dem Gerät könne man etwa den Playstation-Account via Gesichtserkennung entsperren. In den Tests funktionierte das gut, allerdings gehe es wesentlich schneller und bequemer, wenn man sich einfach mit dem Controller einlogge. Das Fazit von "Polygon": "Der Platz der Playstation-Kamera im System der Playstation 4 und Sonys Absichten für das Gerät sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar."

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.