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IFA 2014: Kommt das Ende des Fernsehens?

Während auf der IFA in Berlin Flachbildfernseher noch immer zu den Stützpfeilern der Elektronik-Industrie zählen, könnte das klassische Fernsehen bald Geschichte sein.

Gehört der klassische Fernsehabend bald der Vergangenheit an?

Gehört der klassische Fernsehabend bald der Vergangenheit an?

Panasonics Europa-Chef Laurent Abadie hat auf der IFA in Berlin das Zeitalter des klassischen Fernsehens für beendet erklärt. "Für mich ist das TV, so wie wir es aus dem letzten Jahrhundert kennen, tot", sagt der Manager. Heute gebe es eine Vielzahl von internetfähigen Bildschirmen. "Die Menschen werden sich sicher auch weiterhin noch große Sportevents auf dem Fernseher anschauen", sagt Abadie. Aber dabei nutzten sie zur gleichen Zeit auch Twitter oder Facebook auf mobilen Geräten.

Fehlende Interaktivität

Das herkömmliche Fernsehen bringe zwar hervorragende Bildqualität, sei aber dennoch eine veraltete Technologie, so der Panasonics-Manager. Vor allem fehle ihm die Interaktivität, die die Nutzer aus Internet-Diensten kennen. Mit wachsender Verbreitung schneller Internet-Zugänge werde das Internet laut Abadie das klassische Fernsehen ablösen.

Dennoch liegen auf der IFA in diesem Jahr hochauflösende XXL-Fernseher weiter im Trend, die nicht nur günstiger werden, sondern auch mit neuen Formen wie gebogenen Bildschirmen auf Kundenfang gehen. Dass die Geräte inzwischen überwiegend voll vernetzte Smart-TVs sind, gehört dabei inzwischen fast zum Standard.

db/DPA / DPA
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