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Europa-Domains: Spielwiese kommerzieller Interessen

Seit Freitag hat Europa eine gemeinsame Adresse: die ".eu"-Domain. Schon mehr als eine Million digitale Euro-Anschriften wurden bislang registriert. Einige der Käufer sind findige Geschäftsleute, die das große Geld wittern.

Die Registrierungsstelle der EU für Internet-Adressen (Eurid) hat in kürzester Zeit mehr als 1,3 Millionen Domain-Namen mit der neuen Europa-Endung ".eu" ans Netz gebracht. Darunter sind allerdings nicht nur Privatleute und Unternehmen, die mit der neuen Adresse ihre europäische Identität bekunden wollen. Der neue Adressbereich im Internet ist auch eine Spielwiese für handfeste kommerzielle Interessen.

"Europa und seine Bürger können nun ihre eigene Web-Identität planen", sagt EU-Kommissarin Viviane Reding. Sie hoffe, ".eu" werde eines Tages den ".com"-Domains der USA den Rang ablaufen. In Europa seien Firmenadressen mit der Endung ".com" eine Verlegenheitslösung gewesen, weil Länder-Domains wie ".it" für Italien ".es" für Spanien nur schwer verfügbar gewesen seien, erklärt der Strato-Vorstandsvorsitzende Damian Schmidt. "Die '.eu'-Domain hat hervorragende Chancen, die Dominanz von '.com' in Europa in den nächsten drei bis fünf Jahren zu brechen."

Wer zuerst kommt, malt zuerst

Internet-Firmen wie Strato oder 1&1 sehen in der Einführung der ".eu"-Domain eine neue Möglichkeit für ihre Kunden, sich eine gewünschte Internet-Adresse zu registrieren. Der große Ansturm auf die Europa-Adressen begann am Freitag vergangener Woche mit der Freigabe der Anmeldung für alle Interessenten - nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, bekommt den Zuschlag". Zuvor wurden die Inhaber von Markennamen bevorzugt behandelt, sofern sie ihre Ansprüche nachweisen konnten.

Die stärkste Nachfrage nach den ".eu"-Adressen kommt mittlerweile mit mehr als 420.000 aus Deutschland, gefolgt von Großbritannien, den Niederlanden und Italien. Erstaunlich, dass die Nachfrage aus dem neuen EU-Mitgliedsland Zypern noch größer ist als das Interesse in Frankreich.

".eu"-Domain als Geschäftsmodell

Voraussetzung für die Registrierung einer ".eu"-Adresse ist ein Sitz in Europa. Der Berliner Internet-Experte Christian Alexander Jacken hat allerdings festgestellt, dass US-Investoren sich mit Hilfe von Hunderten von Briefkastenfirmen trickreich die besten Chancen gesichert und eine große Anzahl an ".eu"-Domains registriert haben, um diese dann wahrscheinlich weiterzuverkaufen oder für aufdringliche Internet-Werbung zu nutzen.

Besonders beliebt sind Internet-Adressen mit nur zwei oder drei Buchstaben sowie Adressen mit einem generischen Namen, also einfach zu merkenden Sachbegriffen wie "Video" oder "Buch". "Da haben Profis mit elektronischen Wörterbüchern und Statistiken von Suchmaschinenanfragen Begriffe in fast allen europäischen Sprachen gesucht und als Domains angemeldet", sagt Jacken. Er selbst habe mit dem vermeintlichen Drahtzieher eines solchen "Briefkasten-Konzerns" gesprochen, der sich gerade auf den Fidschi-Inseln aufgehalten und ihm tausende ".eu"-Domains zum Stückpreis von 500 bis 1000 Dollar angeboten habe.

"Fehlender Durchblick"

"Die Europäische Kommission hat im IT-Bereich keinen Durchblick und verschenkte gegenüber einem Versteigerungsverfahren über 100 Millionen Euro", sagte Jacken. Auf die Briefkastenfirmen angesprochen, erklärte Eurid-Sprecher Patrik Lindén: "Wenn sie irgendeine Art von Geschäften in Europa haben, steht es ihnen frei, '.eu'-Domains anzumelden." Kann es sich bei diesen Geschäften auch lediglich um eine Postadresse handeln? "Das ist eine Möglichkeit", sagt Lindén.

Bei Beschwerden werde die Eurid aber nachprüfen, ob es einen eingetragenen Domain-Inhaber auch tatsächlich gebe. Dem Inhaber einer .eu-Domain steht es nach Angaben Lindéns frei, diese ohne Wartefrist sofort weiterzuverkaufen. Bei Domainhandels-Plattformen wie sedo.de werden mehr als 16.000 ".eu"-domains zum Verkauf angeboten, darunter Adressen wie "arbeit.eu", "sexdates.eu" oder "webblog.eu" - als Preis ist in der Regel angegeben: Verhandlungssache.

Peter Zschunke/AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(