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Versteckter Code Computerexperte entdeckt geheime Botschaft auf der Website des Weißen Hauses

Das Weiße Haus in Washington
Das Weiße Haus in Washington
© Patrick Semansky / DPA
Isaac Hepsworth ist Mitarbeiter bei Microsoft und kennt sich mit Codes entsprechend gut aus. Als er neugierig die neu aufgesetzte Website des Weißen Hauses unter die Lupe nahm, entdeckte er etwas Überraschendes.

Normale Internetnutzer interessieren sich in der Regel nur dafür, wie eine Website aussieht und ob sie flüssig funktioniert. Sie ahnen, dass hinter Aufbau und Gestaltung so einer Seite viel Arbeit und komplexer Code stecken, aber wollen damit lieber nichts zu tun haben. Sich damit zu beschäftigen, das ist für die meisten ein Job für Experten und Hacker.

Das sahen offenbar auch die für die Website des Weißen Hauses zuständigen Tech-Mitarbeiter so. Sie versteckten im Code der gerade frisch umgebauten Seite eine geheime Botschaft, die nur jemand entdecken konnte, der gründlich und mit einem fachkundigen Blick die langen, für Laien völlig unverständlichen Code-Zeilen durchgeht. Das tat nun Isaac Hepworth, ein Mitarbeiter von Microsoft.

Platzierung der Botschaft ist raffiniert

Und Hepworth fand die geheime Nachricht: "Wenn du das liest: Wir können deine Hilfe beim Erneuern und Verbessern gebrauchen", steht da verborgen im Code. Und dahinter ein Link. Wer den klickt, der landet auf der Seite des United States Digital Service (USDS) – und zwar bei den Bewerber-Informationen. Ein ebenso raffinierter wie cleverer Weg, an fachkundiges Personal zu kommen!

Code von der Website des Weißen Hauses
Code von der Website des Weißen Hauses
© whitehouse.gov

Isaac Hepworth allerdings hat ja bereits einen guten Job, vermutlich wird er dem treu bleiben. Der USDS kann gute Leute aber in jedem Fall gebrauchen: Die Behörde wurde 2014 gegründet, um die bis dahin teils extrem veraltete digitale Technik in Politik und Verwaltung der USA auf den neuesten Stand zu bringen und dafür zu sorgen, dass Regierung, Senatoren, Mitarbeiter und Abgeordnete flüssig und sicher im Netz arbeiten können.

Aktuell hat der USDS eine besonders wichtige Aufgabe übernommen: In Zusammenarbeit mit dem US-Gesundheitsministerium werten die Mitarbeiter Krankenhausdaten bezüglich Corona-Behandlungen aus – Bedarf, Kapazität, Auslastung. Die amerikanischen Krankenhauser haben dank der Digitalexperten jetzt die Möglichkeit, ihre Daten unkompliziert einmal wöchentlich an die zentrale Datenbank weiterzugeben. 99 Prozent aller US-Kliniken nehmen dies wahr.

Quellen:  "New York Post"whitehouse.gov

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wt

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