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Keine Sicherheitsupdates mehr: Diese Versionen des Internet Explorers sind ab heute dauerhaft unsicher

Microsoft schaltet den Support für einige Versionen des Internet Explorers ab. Welche sind betroffen und was bedeutet das für die Nutzer? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Internet Explorer

Der Internet Explorer ist nach wie vor auf vielen Rechnern der Standardbrowser. Viele Versionen sind nun unsicher.

Seit vielen Windows-Generationen war der das Standard-Programm zum Internet-Zugriff. Selbst wer einen alternativen Browser wie Mozillas Firefox oder Google Chrome installieren wollte, musste dazu erst einmal Microsofts Programm anwerfen. Seit Windows 10 ist nun Schluss. Das neue System bringt mit Edge einen neuen Browser mit. Das hat Folgen: Für viele Versionen des Internet Explorers läuft ab dem 12. Januar der Support aus. Doch was genau heißt das für die Nutzer?

Wer immer noch den Internet Explorer 8,9 oder 10 nutzt, sollte möglichst schnell auf die aktuelle - und wohl auch letzte - Version 11 updaten. Denn alle früheren Versionen erhalten ab dem 12. Januar keine Sicherheits-Updates mehr. Wird also eine Lücke in den alten Browsern entdeckt, können Bösewichte sie hemmungslos ausnutzen, sie wird nie wieder geschlossen. Die einzige Ausnahme von der neuen Regelung ist der Internet Explorer 9 unter Windows Vista. Da es die neueren Versionen nicht für das veraltete System gibt, versorgt Microsoft diese Version weiter mit Updates. Nutzer von Windows XP sind ohnehin angeschmiert: Microsoft unterstützt das System bereits seit dem April 2014 nicht mehr.

Welche Version ist installiert?

Um herauszufinden, welche Version installiert ist, öffnet man den Internet Explorer und klickt auf das Zahnrad-Symbol in der rechten, oberen Ecke. Unter "Über Internet Explorer" oder "Info" findet sich die Information zur benutzten Version. Bei ganz alten Versionen findet man diese Information in der Menü-Leiste unter "Hilfe" und dann "Info".

Ist eine ältere Version als Internet Explorer 11 (oder unter Vista Internet Explorer 9) installiert, muss er Nutzer handeln. Die aktuelle Version ist im Windows Update-Bereich zu finden und kann dort auch gleich installiert werden. Das ist selbst dann empfehlenswert, wenn man eigentlich einen anderen Browser benutzt. Einige Programme öffnen Links nicht mit dem systemweit eingestellten Standardbrowser, sondern haben selbst eine Vorliebe eingestellt - und das ist fast immer der Internet Explorer.

Ein paar Jahre bis zur Rente

Das endgültige Ende für den Internet Eplorer dürfte allerdings noch einige Jahre in der Zukunft liegen. Den Edge-Browser gibt es bislang nur für Windows 10, aktuell deutet nichts darauf hin, dass Microsoft ihn auch für die älteren Systeme anbieten will. Damit stirbt der Internet Explorer vermutlich erst mit dem Ende von Windows 8. Das wird aber erst 2023 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Ein paar Jahre hat er also noch vor sich.

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