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Suchmaschinen-Panne: Googles Daten steckten im Stau

Millionen Menschen auf der ganzen Welt hatten mit einer Störung bei Google zu kämpfen. Rund 14 Prozent der User konnten die Websuche, die E-Mail-Konten und andere Angebote des Unternehmens nicht wie gewohnt nutzen. Die Erklärung für die Panne: Die Daten steckten in einer Umleitung fest.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat eine technische Panne die Internet-Suche von Google behindert. Millionen von Nutzern, darunter auch solche in Deutschland und Frankreich, konnten etwa eine Stunde lang nicht auf den Dienst zugreifen. Betroffen waren etwa 14 Prozent aller Google-Nutzer. Als Grund für die Störung nannte das kalifornische Unternehmen ein technisches Problem, das dazu führte, dass ein zu großer Teil des Datenverkehrs über Computer in Asien geführt wurde. Die Störung habe am Donnerstag um 16.48 Uhr (MESZ) begonnen und etwa eine Stunde gedauert, schrieb Google-Manager Urs Hoelzle im Firmenblog. Das Unternehmen bemühe sich darum, die Ursachen zu beheben, um eine Wiederholung zu verhindern.

Hoelzle benutzte eine Analogie zum Flugverkehr, um das Problem zu erklären. Seinen Blogeintrag überschrieb er mit: "Hier spricht Ihr Pilot ...". Im Blogeintrag hieß es weiterhin: "Stellen Sie sich vor, Sie fliegen von New York nach San Francisco, aber Ihr Flugzeug wird über einen Flughafen in Asien geleitet. Und ein Haufen anderer Flugzeuge wurde ebenfalls über die Route geschickt. Sie gerieten in einen Stau und Ihre Reise dauerte viel länger, als Sie erwartet hatten." Ein Systemfehler habe Google genötigt, so Hoelzle, einen Teil der Anfragen durch Asien zu leiten, was zu einem Stau geführt habe. Bei 14 Prozent der Nutzer seien die Google-Angebote langsam gewesen oder ganz ausgefallen.

Bereits am 31. Januar gab es eine Panne bei der Internet-Suche mit Google. Knapp eine Stunde lang wurde damals jede Homepage unter den Generalverdacht einer möglichen Infektion mit schädlicher Software gestellt: "Diese Website könnte ihren Computer beschädigen". Ein Mausklick auf einen beliebigen Treffer führte nur auf eine Seite mit einer Warnung und einen Hinweis auf die Webseite StopBadware.org. Das Unternehmen führte dies auf einen menschlichen Irrtum zurück. Ursache war ein Fehler beim regelmäßigen Update der Listen von potenziell gefährlichen Websites. Weil Google von mehreren hundert Millionen Menschen genutzt wird, kann bereits eine kleinere Störung gewaltige Auswirkungen haben. Davon sind unter Umständen auch andere Websites betroffen, welche Dienste von Google integriert haben.

san/AP / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.