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HTC One Max im Test: Smartphone-Brocken mit Fingerscanner

HTC will mit der XXL-Version seines One-Handys den Phablet-Markt aufmischen. Die Besonderheit: Wie beim iPhone 5S gibt es einen Fingerabdruckscanner. Doch wie schlägt sich der Riese im Alltagstest?

Von Christoph Fröhlich

Größer ist besser, das gilt vor allem in der Smartphone-Branche. Deshalb war es auch keine große Überraschung, als HTC ein weiteres Mitglied seiner erfolgreichen One-Familie vorgestellt hat: das One Max. Der Name ist hier Programm: Das Full-HD-Display ist deutlich gewachsen und misst nun bildgewaltige 5,9 Zoll, das sind fast 15 Zentimeter Diagonale - nur etwas weniger als ein Minitablet wie das Nexus 7. Auch sonst kommt das One Max nicht gerade bescheiden daher: Das Gehäuse ist 10,3 Millimeter dick und 16,4 Zentimeter lang. Mit 217 Gramm ist das One Max zudem alles andere als ein Leichtgewicht. Spätestens wenn man das Gerät in die Hand nimmt wird klar: Das ist ein echter Smartphone-Brocken. Selbst Samsungs Galaxy Note 3 wirkt dagegen schmächtig, es ist 20 Prozent dünner und wiegt fast 50 Gramm weniger.

Riesendeckel zum Aufklappen

Betrachtet man das Smartphone von allen Seiten, wird schnell klar: HTC wagt keine Experimente. Die Designlinie entspricht beinahe der des beliebten One-Handys, des wohl schönsten Android-Smartphones überhaupt. Ein Unterschied fällt jedoch sofort auf: Das One Max wirkt mit seinem weißen Klavierlack-Kunststoffrahmen etwas billiger als der kleine Bruder. Zwar verzichtet auch das HTC One nicht auf Plastik, dort ist der Rahmen allerdings matt gestaltet und wirkt deshalb hochwertiger. Die Stereolautsprecher an der Vorderseite liefern durch das größere Gehäuse einen noch voluminöseren Sound.

Das Riesendisplay des One Max ist beeindruckend: Farben wirken natürlich, die Kontraste sind knackig, und die Schärfe ist mit 373 Pixeln pro Zoll höher als bei Apples iPhone 5S. Wer regelmäßig im Zug oder Flieger Filme und Serien guckt, wird seine Freude haben. Allerdings ist die Helligkeit nicht ganz so hoch wie bei dem kleinen Modell, dadurch lässt sich der Bildschirm bei Sonnenlicht schwerer ablesen.

Fingerscanner auf der Rückseite

Das wohl bemerkenswerteste Feature ist der Fingerabdruckscanner. Anders als bei Apple ist dieser nicht auf der Vorder-, sondern auf der Rückseite verbaut. Auch die Bedienung unterscheidet sich stark: Genügt es bei Apples Touch ID den Finger auf den Home-Button zu legen, muss beim HTC der Finger mittig über den schwarzen Sensor gezogen werden. Das funktioniert in der Praxis gut, nur selten brauchten wir im Test einen zweiten Versuch.

An Apples Fingerscanner kommt das Gerät in puncto Genauigkeit und Komfort aber nicht heran: Beim iPhone ist es egal, in welchem Winkel man den Finger auf den Homebutton legt, beim One Max sollte der Finger wenn möglich immer in der gleichen Richtung im selben Winkel über den Sensor gestrichen werden. Zudem muss man vor dem Scan erst den Einschalt-Knopf an der Seite drücken und kann dann das Telefon entriegeln. Beim iPhone 5S spielt sich alles im Homebutton ab, wodurch eine Fingerbewegung weniger nötig ist. Wie auch Apple betont HTC, dass die gescannten Daten nicht hochgeladen, sondern nur verschlüsselt auf dem Gerät gespeichert werden.

Praktisch: Insgesamt kann man drei Finger einscannen, mit denen das One Max nicht nur das Handy entsperren, sondern auch eine beliebig wählbare App starten kann. Aufgrund der Position des Scanners dürften bei den meisten Nutzern allerdings nur die Zeigefinger genutzt werden. Außerdem dürfte man in den ersten Tagen häufig über die Rückkamera statt über den Sensor streichen, bis man sich an die Entriegelungsmethode gewöhnt hat.

Riesenakku und Ultrapixelkamera

Anders als beim One und Mini lässt sich der Aluminiumdeckel auf der Rückseite des XXL-Handys öffnen. Der Deckel wird von einer Arretierung gehalten, die mit einem Schiebeknopf an der rechten oberen Seite gelöst werden kann. So kommt der Nutzer nicht nur an den Sim-Karten-Slot, sondern auch an den erstmals verbauten mircoSD-Steckplatz.

Schade: Der Akku kann nicht gewechselt werden. Der ist mit einer Kapazität von 3300 Milliamperestunden recht üppig bestückt, bei normaler Nutzung kommt man locker zwei Tage ohne Steckdose aus. Wer mehr Akkulaufzeit benötigt, muss ein sogenanntes "Powerjacket" nutzen, eine Art Schutzhülle mit integrierter Batterie.

Wie im One steckt im One Max der Vierkernprozessor Snapdragon 600 mit 1,7 Gigahertz. Für den Alltag ist das völlig ausreichend: Webseiten öffnen schnell, Spiele laufen ruckelfrei, zwischen Apps kann man ohne Probleme hin- und herwechseln. Im Spitzenfeld liegt HTC mit der Hardware aber nicht mehr: Selbst im günstigen Nexus 5 von Google steckt der schnellere Snapdragon-800-Chip. Der taiwanische Konzern begründet die Wahl des betagteren Prozessors damit, dass dadurch Updates auf neue Android-Versionen zügiger entwickelt werden können. Als Software kommt derzeit Android 4.3 Jelly Bean zum Einsatz, Android 4.4 wird in den nächsten Monaten folgen.

Im One Max kommt die gleiche Ultrapixel-Kamera zum Einsatz, die auch im One steckt. Die Vier-Megapixel-Knipse ist farbecht und lichtstark, vor allem in dunklen Umgebungen gelingen gute Fotos. An die Qualität von Nokias Handykameras kommt HTC aber nicht heran.

Fazit

Wer Handys mit großem Display mag und Wert auf edles Design legt, ist mit dem One Max gut bedient. Das Gerät ist schick, hat einen guten Sound und eine brauchbare Kamera. Allerdings ist das Gerät sehr schwer und passt kaum noch in die Hosentasche, zumindest nicht, wenn man sich hinsetzen oder hohe Treppen steigen will. Eine Stiftbedienung wie beim Galaxy Note 3 gibt es ebenfalls nicht. Der riesige Akku sorgt dafür, dass dem Smartphone unterwegs nicht so schnell die Puste ausgeht, was vor allem Filmfans und Gamer freuen dürfte. Der Preis: ab 649 Euro.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.