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Explodierendes Smartphone: Galaxy Note 7: Chronik eines Desasters

Das Galaxy Note 7 sollte für Samsung der große Wurf werden, doch es entwickelt sich zum Albtraum: Erst explodieren die Akkus, dann gehen auch Austauschgeräte in Flammen auf. Nun stellt der Konzern das Modell komplett ein und konzentriert sich offenbar auf das Galaxy S8.

Beim Samsung Galaxy Note 7 explodierte mehrfach der Akku

Das Samsung Galaxy Note 7 ging mehrfach in Flammen auf

Mit dem Galaxy Note 7 wollte Samsung Erzrivale Apple und dessen iPhone 7 zuvorkommen. Die Zeichen standen gut: Der Marktstart war im Vergleich zu den Vorjahren um mehrere Wochen nach vorne gezogen worden, in ersten Tests erhielt das Smartphone tolle Bewertungen. Doch das Note 7 bescherte Samsung eine der größten Krisen in der Unternehmensgeschichte. Weil auch vermeintlich sichere Ersatzgeräte Feuer fingen, sahen sich die Südkoreaner am Dienstag gar zu einem besonders drastischen Schritt genötigt: Sie stellten das Modell endgültig ein. Lesen Sie hier noch einmal die Chronik des Desasters.

Der offizielle Verkaufsstart des Galaxy Note 7 war hierzulande der 2. September. Doch schon wenige Tage vorher kommt es zu Lieferengpässen. Am 1. September verschiebt Samsung den Release kurzfristig - die Ursache ist zunächst unbekannt. Doch im Netz häufen sich Berichte über technische Probleme.

Einen Tag später, am 2. September, überschlagen sich die Ereignisse: Der Rückruf des Galaxy Note 7 wird offiziell eingeleitet, weil mehrere Akkus explodiert seien. Bislang sind 35 Fälle bekannt. Experten schätzen die Rückruf- und Umtauschkosten auf eine Milliarde US-Dollar.

Samsung Galaxy Note 7: Flugzeugverbot und Umtauschprobleme

In der Woche darauf reagieren die ersten Airlines auf die Samsung-Panne - und verbieten das Note 7 in ihren Flugzeugen. Und es kommt noch bitterer: Hieß es bislang, die Smartphones seien beim Ladevorgang explodiert, rät die US-Verbraucherschutzbehörde am 9. September allen Besitzern, das Note 7 komplett auszuschalten. Denn auch im normalen Betrieb können sich die Smartphones entzünden.

Gerüchte verbreiten sich in Windeseile, dass Samsung sämtliche Note 7 notfalls aus der Ferne deaktivieren könnte. Ganz so drastisch fällt der Schritt nicht aus, doch der südkoreanische Konzern startet eine umfangreiche Rückrufaktion: Jeder Besitzer eines Note 7 soll sein Smartphone einschicken und bekomme so schnell wie möglich ein neues, sicheres Gerät zugestellt.

Doch Samsung hat die Rechnung ohne die Lieferunternehmen gemacht: So weigert sich etwa DHL, die Pakete mit den defekten Note 7 zu transportieren, weil die Akkus explodieren könnten. Am Ende muss Samsung mit jedem Kunden einen Termin vereinbaren und einen Kurier direkt an die Haustür schicken.

Galaxy Note 7: Samsung-Akku ist zu klein

Kurzzeitig schienen sich die Wogen für Samsung zu glätten. Ein Software-Update wurde am 20. September für bereits ausgelieferte Geräte bereitgestellt, das die Ladekapazität auf 60 Prozent begrenzt. Unterdessen stellte man fest, dass nur Note-7-Modelle mit Samsung-eigenen Akkus Probleme hatten, die allerdings in 70 Prozent der Geräten verbaut wurden. Die Konsequenz: Samsung verbaut keine eigenen Akkus mehr, der chinesische Zweitlieferant ATL freut sich über einen unerwarteten Großauftrag. Die Zahl der defekten Geräte wächst in den USA auf 92.

Mitte September ist zumindest die Ursache des Akku-Dilemmas klar: "Bloomberg" berichtet, dass die Batterie für ihre Anforderungen zu klein konzipiert sei und sich die Hitze staue, was im schlimmsten Fall zur Explosion des Smartphones führe (den Prozess nennt man "Thermisches Durchgehen").

Um festzustellen, ob das eigene Note 7 betroffen ist, startet Samsung eine Online-Seite, auf der man die Gerätenummer überprüfen kann. Am 16. September startet der offizielle Rückruf in den USA. Samsung versucht nun mit Hochdruck, die defekten Note 7 vom Markt zu bekommen: Wer das Software-Update installiert hat, bekommt zusätzlich eine Push-Mitteilung, die auf das Austauschprogramm aufmerksam macht.

Auch neue Note 7 sind unsicher

Samsung ist zu diesem Zeitpunkt zuversichtlich, das Problem in den Griff zu bekommen. 90 Prozent der Note-7-Käufer sollen sich bei Samsung für ein Austauschmodell angemeldet haben. In Südkorea wird das Gerät bereits in einer überarbeiteten Version wieder verkauft, und es ist trotz der Akku-Krise ein Hit. In Deutschland rechnet man mit einem Verkaufsstart Ende Oktober.

Doch Ende September kommen neue Hiobsbotschaften: Auch bei den Austauschgeräten häufen sich die Probleme. Und als "The Verge" am 5. Oktober von einem als sicher klassifizierten Note 7 berichtet, dass es in einem Flugzeug in Flammen aufgeht, ist klar: Das Samsung-Debakel geht weiter. Viele Airlines verbieten das Note 7 im Flugzeug, auch einige Kreuzfahrt-Anbieter lehnen die Nutzung auf hoher See ab.

Mobilfunk-Anbieter setzen auf Alternativen

Und offenbar war das rauchende Note 7 im Flugzeug kein Einzelfall: Am Wochenende häuften sich erneut Berichte von defekten Austauschgeräten, die eigentlich sicher sein sollten. Ein Nutzer musste sogar mit Verbrennungen in die Notaufnahme. Vielen Mobilfunkanbietern reicht es: AT&T und T-Mobile, zwei der größten US-Carrier, bieten ihren Kunden andere Smartphones zum Tausch an, unter anderem iPhones.

Samsung schaltete daraufhin am Montag in den Rückwärtsgang: Angesichts anhaltender Probleme mit den Akkus drosselte der südkoreanische Elektronikkonzern eigenen Angaben zufolge die Produktion des Smartphones, um die Qualitätskontrolle zu verbessern. Einen kompletten Produktionsstopp, wie es einige Medien berichteten, gab es zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht.

Nur wenige Stunden später sieht das plötzlich ganz anders aus. Samsung stoppt am 11. Oktober nicht nur den Verkauf der Geräte, auch gibt der Konzern bekannt, dass die Produktion des Note 7 komplett eingestellt wird. Kunden fordert das Unternehmen zudem auf, auch die Ersatzgeräte nicht mehr zu benutzen und zurückzugeben - oder gegen andere Modelle einzutauschen.

Hinter den Kulissen arbeitet man indes bereits mit Hochdruck am Galaxy S8, dessen Verkaufsstart Gerüchten zufolge vorgezogen werden soll. Das S8 wird wie das iPhone 7 Plus eine Doppel-Kamera besitzen, außerdem soll das Display sich über die gesamte Frontseite erstrecken.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.