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Kritik am Streamingdienst: Christopher Nolan über Netflix: "Das ist so sinnlos. Ich verstehe es nicht"

Erfolgreiche Serien und Filme mit Starbesetzung: Netflix mischt das internationale TV- und Kinogeschäft auf. Hollywood reagiert darauf gespalten. Der Regisseur Christopher Nolan kritisierte Netflix nun scharf für sein Geschäftsmodell.

Christopher Nolan kritisiert Netflix für sein Geschäftsmodell

Christopher Nolan kritisiert Netflix für sein Geschäftsmodell

Netflix hat das internationale Film- und Seriengeschäft innerhalb weniger Jahre maßgeblich verändert. Vor wenigen Tagen knackte der Streamingdienst erstmals die Marke von 100 Millionen Abonnenten. Maßgeblichen Anteil am Wachstum haben die zahlreichen Eigenproduktionen, darunter internationale Erfolgsserien wie "House of Cards", "Stranger Things" und diverse Marvel-Produktionen.

Doch Serien waren nur der Anfang. Zunehmend will Netflix auch im Filmbereich Fuß fassen - das zieht einen Riss durch Hollywood. Während einige Filmstars begeistert sind von den neuen Möglichkeiten - Brad Pitt konnte etwa den 60 Millionen schweren Satire-Kriegsfilm "War Machine" realisieren -, gab es bei der Premiere des eigenproduzierten Abenteuerfilms "Okja" bei den Filmfestspielen in Cannes Buhrufe. Nicht wegen des Films an sich, der bekam größtenteils Lob -  sondern wegen Netflix' Geschäftsmodell. Einige Traditionalisten fordern, dass Netflix die Filme zunächst ausschließlich im Kino zeigen und erst später auf Netflix für alle Abonnenten zugänglich machen sollte. Das lehnt der Konzern entschieden ab.

Netflix

Christopher Nolan kritisiert Netflix

In eine ähnliche Kerbe schlägt nun Christopher Nolan. Hollywoods Star-Regisseur ("Interstellar", "The Dark Knight", "Inception") plädierte anlässlich des bevorstehenden Filmstarts von "Dunkirk" in einem Interview mit "Indiewire" für die Erzählung auf der großen Leinwand. In 106 Minuten erzählt er in seinem neuen Film die spektakuläre Rettungsaktion der Alliierten im französischen Dunkirk 1940, am besten wirke der Film Kritikern zufolge in einem IMAX-Kino mit extra großer Leinwand. Demzufolge überrascht es wenig, dass Nolan kein großer Fan von Netflix ist.

"Netflix hat eine bizarre Abneigung, Kinofilme zu unterstützen", sagte Nolan in dem Interview. "Sie haben diese sinnlose Grundsatzentscheidung, dass alles gleichzeitig gestreamt und veröffentlicht werden muss, was offensichtlich ein unvertretbares Modell für Kino-Präsentationen ist. Sie versuchen nicht einmal, das Spiel mitzuspielen, und ich denke, dass das eine riesige verpasste Chance ist."

Besser mache es dagegen Amazon: "Amazon will diesen Fehler offensichtlich nicht wiederholen. Dort bekommen die Kinos ein 90-Tage-Zeitfenster." Das Modell funktioniere bestens, so Nolan. Er versteht deshalb die Sturheit von Netflix nicht.

Würde Nolan für Netflix arbeiten?

"Ich denke, Netflix' Investment in ambitionierte Filmemacher und interessante Projekte wäre bewundernswerter, wenn sie damit nicht Kinos aushebeln würden", so Nolan. "Das ist so sinnlos. Ich verstehe es nicht."

Dementsprechend überrascht es nicht, dass er auf die Frage, ob er für Netflix arbeiten würde, wenn ein Studio sein nächstes Projekt nicht finanzieren würde, ohne zu zögern antwortet: "Nein. Warum sollte ich? Wenn man einen Kinofilm macht, dann sollte der auch im Kino zu sehen sein."  

Die Grundsatzdebatte sei nicht neu und führe man nicht erst seit dem Aufstieg von Netflix, ergänzte Nolan. Schon in den 80ern und 90ern, als der Heimkinomarkt rasant wuchs, fürchteten Filmemacher, dass ihre neuesten Werke statt im Kino direkt auf VHS-Kassette veröffentlicht werden könnten. Die Probleme seien dieselben, nur das Medium habe sich verändert. 

cf
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?