HOME

Mobile World Congress: Langeweile für bis zu 1050 Euro - das ist das Samsung Galaxy S9

Auf dem Mobile World Congress hat Samsung sein neues Spitzensmartphone Galaxy S9 vorgestellt. Mit einem Preis von bis zu 1050 Euro ist es so teuer wie nie. Und das, obwohl es kaum echte Neuerungen bietet.

Samsung Galaxy S9

Das Galaxy S9 soll vor allem mit der Kamera punkten

Hersteller

Mit dem Galaxy S8 hat letztes Jahr eines der schicksten Smartpones aller Zeiten vorgestellt. Nun wurde auf dem Mobile World Congress mit dem Galaxy S9 der Nachfolger enthüllt. Aufregende Neurungen sucht man allerdings vergebens, beim Design wagt Samsung aus nachvollziehbaren Gründen keine Experimente. Nur beim Preis ist man dann doch mutig - und überspringt erstmals die 1000-Euro-Marke.

Den Fokus hat Samsung diesmal klar gesetzt. Denn verückterweise telefonieren die Menschen mit dem Smartphone, klärt Samsung uns alle auf. Stattdessen machen sie damit Bilder. Wer hätte das gedacht? Auf der Präsentation wurde entsprechend keinem einzigen Feature so viel Raum gegeben wie der . "Die Kamera - neu gedacht" - so die laute Ansage.

Mobile World Congress: Samsung Galaxy S9: Die Neuerungen im Überblick
Die wichtigste Neuerung des Galaxy S9 ist die Kamera. Man habe sie neu gedacht, so der Konzern. Vor allem bei schwachem Licht sollen die Bilder dank der wechselnden Blende deutlich besser ausfallen.

Die wichtigste Neuerung des Galaxy S9 ist die Kamera. Man habe sie neu gedacht, so der Konzern. Vor allem bei schwachem Licht sollen die Bilder dank der wechselnden Blende deutlich besser ausfallen.

Hersteller

Licht ins Dunkel

So richtig halten kann man sie nicht. Die neue Kamera ist zwar überarbeitet, aber längst nicht so revolutionär, wie man gerne glauben machen möchte. Spannend ist vor allem die verbesserte Aufnahme bei schlechtem Licht: Die normale Blende liegt bei F2,4, sobald es dunkel wird, weitet sie sich auf F1,5. Dabei sollen 28 Prozent mehr Licht auf den Sensor treffen als bei der F1,7-Blende des Galaxy S8. Um die Daten schnell genug verarbeiten zu können, bekommt die Kamera zusätzlich einen eigenen DRAM-Speicher. Als Bonus ermöglicht der auch noch eine Superzeitlupe mit 960 Bildern die Sekunde. Das konnten bisher nur Sony-Smartphones.

Wer auf eine Doppelkamera hoffte, sollte lieber große Smartphones mögen: Nur dem Galaxy S9+ spendiert Samsung zwei Linsen, das kleine Modell muss mit einer auskommen. Wie beim Note 8 bekommt das S9+ durch das zusätzliche Teleobjektiv (F 2,4) einen Zoom sowie einen Porträt-Modus, bei dem Hintergründe unscharf werden (Bokeh-Effekt).

Als Antwort auf Apples Animoji hat sich Samsung "AR-Emoji" ausgedacht. Die sehen aus wie ein Scan des eigenen Gesichts und übernehmen auch den Gesichtsausdruck. Zusätzlich kann man noch die Gesichter anderer herunterladen - oder das von Mickey Maus oder den Figuren von "The Incredibles". Dazu arbeitet Samsung mit Disney zusammen, was insofern bemerkenswert ist, weil sich der Maus-Konzern normalerweise eng an Apple hält. Die AR Emojis funktionieren auch in Apps von Drittanbietern wie Whatsapp oder Facebook.

Altbekannt, aber schneller

Sonst gab es aber keine Überraschungen. Optisch ist das Galaxy S9 kaum vom Vorgänger zu unterscheiden. Auch diesmal bestehen Vorder- und Rückseite aus um die Ränder gebogenem Glas, auch diesmal umfasst sie ein schicker Metallrahmen. Die Neuerungen stecken im Detail. So ist der beim S8 ungeschickt neben der Kamera platzierte Fingerabrucksensor diesmal unter der Kamera gelandet. Als Ergänzung zum Fingerbdruckscanner gibt es nun eine neue Mischung aus Gesichts- und Iris-Erkennung.

Auch vorne gibt es eine minimale Änderung: Der Bildschirmrand schrumpft minimal. Wie beim S8 hat das Display eine Diagonale von 5,8 Zoll, das Plus-Model bringt wieder 6,2 Zoll. Die Auflösung liegt weiterhin bei 2960 x 1440 Bildpunkten (QuadHD). Und natürlich setzt Samsung auf seine hervorragende OLED-Technologie.

Hohe Preise

Auch bei den technischen Details wird vor allem Produktpflege betrieben. Samsung verbaut im S9 je nach Region den Snapdragon 845 oder die Eigenentwicklung Exynos 9810. Beide versprechen noch einmal einen ordentlichen Leistungsschub. Wie beim Note 8 stecken nun auch im S9 ganze 6 GB Arbeitsspeicher. Als Datenspeicher stehen 64 GB oder 256 GB zur Verfügung, zudem lassen sie sich per Speicherkarte erweitern.

Bei den Farben kann sich der Kunde zwischen Schwarz, Titangrau, Blau und dem neuen Veilchenlila entscheiden, wobei das graue Modell nicht in Deutschland erscheinen soll. Die Vorbestellung ist ab heute möglich, in den Handel sollen die Geräte aber erst am 16. März kommen. Der Preis liegt bei 849 Euro für das S9 und 949 Euro für das S9+. Mit 256 GB Speicher werden für das S9+ satte 1050 Euro fällig, das kleine Modell wird es nicht mit mehr Speicher geben.

Ob das S9 die großen Versprechen halten kann, muss ein Test zeigen. Vor allem die Kamera wird sich dann beweisen müssen. Angesichts des hohen Preises sollte Samsung hier wirklich liefern.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.