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"Werd erwachsen" So witzig stichelt Samsung gegen das neue iPhone X

Die Frisur kennen wir doch irgendwoher?
Die Frisur kennen wir doch irgendwoher?
© Samsung
Seit Freitag gibt es das iPhone X. Die Schlangen vor den Apple Stores waren lang. Nun schießt Samsung in einem Clip gegen die Konkurrenz aus Cupertino - und verhöhnt das neue iPhone X in nur 60 Sekunden.

Nicht zum ersten Mal versucht Samsung, mithilfe von Werbeclips potentiellen Apple-Käufern die Lust am iPhone zu vermiesen. Anlässlich des Marktstarts vom iPhone X hat Samsung nun einen weiteren Spot veröffentlicht, in denen sich die Südkoreaner über Apples Jubiläums-Smartphone lustig machen.

Apple ist unterlegen - behauptet Samsung

Der Clip heißt "Growing up ", also "Werd erwachsen". Darin geht es um einen Mann, der seit dem Jahr 2007 durchgehend iPhones verwendet. Im ersten Jahr scheint das iPhone noch zur unangefochtenen Spitze zu gehören, doch in den Folgejahren werden die Unzulänglichkeiten immer offensichtlicher: Die Geräte haben zu wenig Speicherplatz, unterstützten keinen Stylus, und kein kabelloses Laden. Die Alternative aus Südkorea ist technisch immer einen Schritt weiter, suggeriert der Spot.

Merkwürdig: Im Jahr 2016 macht sich Samsung darüber lustig, dass der iPhone-Nutzer nach einem Bad im See ein kaputtes Telefon besitzt. Das iPhone 7 war allerdings das erste wasserdichte Apple-Smartphone (nach IP67-Zertifizierung). Erst im Jahr 2017 macht man sich stattdessen über die fehlende Kopfhörerbuchse lustig.

Samsung spottet über Design des iPhone X

Die Hauptfigur greift nach einem Jahrzehnt schließlich zum Galaxy Note 8 (hier finden Sie unseren vollständigen Test des Samsung-Phablets). In der Schlusssequenz läuft er an einem Apple Store vorbei, vor dem sich eine lange Schlange bildet. Dabei erblickt er einen Kunden mit einer kuriosen Frisur, die an die "notch" angelehnt ist, also der Aussparung im Display des iPhone X.

In der "notch" steckt Apples neue Gesichtserkennungskamera. Weil das iPhone X keinen Home-Button mehr besitzt, kann es nicht mehr über einen Fingerscanner entschlüsselt werden. Bei der neuen Generation genügt stattdessen ein Blick auf das Display. Wie gut das funktioniert und was das Telefon sonst noch kann können Sie in unserem ausführlichen Test zum iPhone X nachlesen.

Am Ende dürfte es Samsung ohnehin egal sein, zu welchem Gerät die Kunden greifen: Denn bei jedem verkauften iPhone X verdienen die Südkoreaner kräftig mit. Der Grund: Samsung produziert unter anderem das neue OLED-Display der X-Generation. Insgesamt soll Samsung pro verkauftem Gerät etwa 110 US-Dollar verdienen, schätzten die Marktanalysten von "Counterpoint Technology". 

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cf

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