Ausstellungseröffnung Die ILA ist bereit zum Einchecken


In Berlin hat die Internationale Luft- und Raumfahrt-Ausstellung ihre Tore geöffnet - für Fachbesucher. Normalsterbliche, die sich die 300 Fluggeräte anschauen wollen, müssen sich ein paar Tage gedulden.

Mit einem Prominentenrundgang hat die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin-Schönefeld begonnen. Erste Besucher der größten deutschen Luftfahrtschau waren Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). In Begleitung von Thomas Enders, Präsident des Veranstalters Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), begannen sie einen 90-minütigen Rundgang.

Rekordbeteiligung

Der größte europäische Branchentreff verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung von knapp über 1.000 Ausstellern aus 42 Ländern.

Hauptattraktion ist der neue Riesen-Airbus A380, der am Montag auf dem Messegelände am Flughafen Schönefeld eingetroffen war. Das größte Passagierflugzeug der Welt, das 850 Menschen transportieren kann, soll an jedem der sechs Ausstellungstage bis zum kommenden Sonntag im Flug vorgeführt werden. Für den Riesenjet ist dies die erste Präsentation vor Publikum nach seinem Jungfernflug am 27. April 2005. Die A380 soll auch für einen Besucheransturm sorgen, die Veranstalter hoffen auf die Rekordmarke von 230.000 Gästen.

Ab Freitag offen für jedermann

Außerdem präsentieren zahlreiche andere Unternehmen mehr als 300 Fluggeräte, darunter Bombardier, EADS oder Aquila. Die ersten drei Messetage sind Fachbesuchern vorbehalten, die sich unter anderem auf etwa 90 Konferenzen treffen wollen. Ab Freitag werden die ILA-Tore für alle Interessierten geöffnet. Partnerland der diesjährigen Schau ist Russland.

Auch die Raumfahrtbranche präsentiert Neuentwicklungen, unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die deutsche Aerospace-Industrie hatte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 18,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies habe einen Wachstum von 16,2 Prozent entsprochen, sagte der BDLI-Präsident Enders.

AP/Reuters AP Reuters

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