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Baskenland: Bombardierung von Guernica - die Geburtsstunde des modernen Luftkrieges

Am 26. April 1937 zerstörte die deutsche Luftwaffe eine kleine Stadt im Baskenland - Guernica. Dieser Angriff war die Vorübung für den Bombenkrieg des Zweiten Weltkriegs. Im Gedächtnis geblieben ist sie durch das Gemälde von Picasso.

Guernica

Nach dem Angriff war die Kleinstadt Guernica größtenteils zerstört.

Am 26. April 1937 bombardierten deutsche Kampfflugzeuge der Legion Condor die kleine baskische Stadt Guernica. Dieser Einsatz markiert den Beginn des modernen Luftkrieges. Im Zweiten Weltkrieg kam es dann zu Flächenbombardements riesiger Luftflotten mit mehr als 1000 schweren Bombern gegen Großstädte. Die Zerstörung von Guernica im Spanischen Bürgerkrieg war gewissermaßen die Vorübung dazu.

Guernica ist das Sinnbild des modernen Kriegs, dessen rücksichtlose anonyme Gewalt keine Rücksicht auf das Leben der Zivilsten nimmt und der ebenso blind wie grausam wütet. Im weltweiten Gedächtnis blieb Guernica durch das Bild Pablo Picassos – wenige Wochen nach dem Angriff wurde es 1937 in Paris gezeigt - 80 Jahr ist dies nun her. Ein Aufschrei des Menschen gegen die maschinelle Gewalt des Krieges. Eines Krieges, der in der Zeit des spanischen Bürgerkrieges erstmals auch die zivile Bevölkerung weitab von der Front heimsuchte. Sinnbild des Ersten Weltkrieges waren die Schrecken der Graben- und Bunkerkämpfe  – die im Wesentlichen jedoch auf das unmittelbare Frontgebiet und die Soldaten begrenzt waren.

Heute hängt Picassos Gemälde in Madrid.

Heute hängt Picassos Gemälde in Madrid.

Vision des totalen Krieges

Guernica zeigte, dass es diese Trennung von Front und Hinterland nicht mehr gibt. Dass der "totale" Krieg auch Kinder und Frauen nicht verschont – ein erstes Anzeichen der folgenden modernen Kriege, in denen bald regelmäßig mehr Zivilisten als Soldaten sterben würden.

Wissenschaftlich und politisch wird um den Luftangriff bis heute erbittert gestritten. Allerdings nicht über die faktischen Ereignisse und Abläufe, sondern um die Absichten und Motive hinter dem Angriff. Unstrittig ist, dass der Luftangriff im Wesentlichen von den deutschen Flugzeugen der Legion Condor assistiert von einem italischen Verband geflogen wurde. Die Legion Condor wurde von Hitler nach Spanien entsandt, um den faschistischen General Franco im Bürgerkrieg gegen die Republik zu unterstützen. Am Nachmittag des 26. April 1937 legten die Bomber das Zentrum des Städtchens mit damals etwa 5000 bis 6000 Einwohnern in Schutt und Asche. Etwa 200 bis 300 Menschen verloren dabei ihr Leben. Frühere Zahlen von 1600 Opfern erwiesen sich als übertrieben.

Angriff auf Stadt und Bevölkerung

Ursprünglich soll der Einsatz primär der Steinbrücke über den Fluss Oca gegolten haben. Auch will ein deutsches Flugzeug am Morgen republikanische Truppen in der Nähe der Stadt gesehen haben, tatsächlich handelte es sich um Bauern aus dem Umland auf dem Weg zum Markt. Die Angriffe richteten sich auf das gesamte Stadtzentrum. Der Bombenmix mit einem hohen Anteil an leichten Brandbomben spricht dafür, dass Stadt und Bevölkerung von vorneherein als Ziel ausgewählt worden seien und nicht die steinerne Brücke, auf der die Brandsätze keine Wirkung hätten entfalten können. Am Abend haben deutschen Jäger sogar aus der Stadt Fliehende im Tiefflug mit ihren Bordwaffen beschossen – auch hier dürfte es keinen Zweifel gegeben haben, dass es sich um Zivilsten und nicht um Soldaten gehandelt hat. Der Augenzeuge Juan Guezureya erinnerte sich 1974: "In einer Höhe von etwa 30 Metern flogen die beiden Maschinen hin und her wie fliegende Schäferhunde, die eine Menschenherde zum Schlachten zusammentreiben." 

Der eigentliche Luftangriff erfolgte in mehreren Wellen – von deutscher Seite waren Flugzeuge der Typen Do 17, Heinkel-He-51, He-111, Junkers Ju 52/3m und Messerschmidt 109 beteiligt. In der Stadt wurden etwa 80 Prozent der Gebäude zerstört, die Brücke wurde von keiner einzigen Bombe getroffen.

Übungsangriff mit echten Opfern

Wolfram von Richthofen, Stabschef der Legion Condor und nicht direkt mit dem "Roten Baron" Manfred von Richthofen verwandt, war verantwortlich für den Angriff. Bei ihm findet sich keine Reue über die Untaten. Er notierte in seinem Tagebuch: "Die 250er (Bomben – Anmerkung der Redaktion) warfen eine Anzahl Häuser um und zerstörten die Wasserleitung. Die Brandbomben hatten nun Zeit, sich zu entfalten und zu wirken. Die Bauart der Häuser: Ziegeldächer, Holzgalerie und Holzfachwerkhäuser, führte zur völligen Vernichtung. (..) Bombenlöcher auf Straßen noch zu sehen, einfach toll." 

Das angebliche militärische Ziel blieb unversehrt, der Widerstandswille der Basken wurde durch den Terrorangriff gebrochen. Wenige Tage später nahmen Francos Truppen die Reste der Stadt ein – sie stießen auf keinen Widerstand.  Für den zusammenbrechenden Kampfeswillen mag auch die Bedeutung des Ortes als "Heilige Stadt der Basken" eine Rolle gespielt haben.

Eduardo Vallejo, der ehemalige Bürgermeister von Guernica, war sich sicher: "Guernica wurde nicht berühmt, weil es bombardiert wurde. Guernica wurde bombardiert, weil es berühmt war."

Es ist jedoch kaum auszumachen, ob dem deutschen Kommando die besondere Rolle Guernicas im Mittelalter als Symbol für die Unabhängigkeit der Basken überhaupt bekannt war.

Tatsächlich dürfte die Erprobung von Waffen und Angriffstechniken eine entscheidende Bedeutung bei der Planung gehabt haben. Eingesetzte Bomben und Taktik der Bomber sprechen dafür, dass hier die totale Zerstörung einer Stadt im Kleinformat erprobt und durchgeführt wurde.

Die deutsche Wehrmacht nutze Spanien während der Intervention zugunsten Francos als Übungsplatz mit realistischen Bedingungen und ohne jede Rücksicht auf die Bevölkerung. Nach dem Angriff setzten fieberhafte Propagandaaktivitäten ein. Legion Condor und spanische Faschisten verbreiteten die Lüge, die Republikaner hätten die Stadt auf ihrem Rückzug selbst eingeäschert.

Das Bild machte Guernica zur Ikone

Der Angriff auf Guernica war keineswegs der erste Luftangriff auf zivile Ziele. Den traurigen Ruhm kann der deutsche Zeppelin LZ 21/ "Z VI" beanspruchen, der am 6. August 1914 Bomben über Lüttich abwarf und neun Zivilisten tötete. Nach dem ersten Weltkrieg setzten die Kolonialmächte ihre Flugzeuge skrupellos ein. Die spanische Luftwaffe etwa warf 1923 über Marokko im großen Stil Chemiewaffen ab, um weite Landstriche für die aufständischen Stämme unbewohnbar zu machen. Und wenige Wochen vor Guernica bombardierten deutsche Flugzeuge die 20 Kilometer entfernte Stadt Durango – ein Einsatz, der in etwa ebenso viele Opfer forderte, heute jedoch weitgehend vergessen ist. Später wurde der Angriff auf Guernica von den Bomberflotten des Zweiten Weltkriegs bei weitem in den Schatten gestellt. Was bleibt, ist die Anklage des Bildes. Doch ohne das ikonenhaften Gemälde von Picasso würde der Luftangriff auf das baskische Städtchen dem allgemeinen Vergessen anheimgefallen sein – so wie alle Schlachten, Belagerungen und die fürchterlichen Grausamkeiten des Bürgerkrieges außerhalb Spaniens heute nur den wenigsten bekannt sind.

Picassos Gemälde wurde erstmals im Juli 1937 auf der Weltausstellung in Paris gezeigt. Ein Aufschrei gegen den Faschismus - ausgestellt im spanischen Pavillon. Eine Goldmedaille erhielt allerdings Albert Speer für seinen Pavillon, der das nationalsozialistische Deutschland mit einem gigantischen Adler verherrlichte.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?