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Staubsauger im Test: Billigsauger lassen viel Schmutz liegen

Kein Witz: Im Sommer tritt eine neue EU-Richtlinie für Staubsauger in Kraft. Stiftung Warentest hat 15 Modelle geprüft, die den neuen Anforderungen genügen. Von Billigsaugern raten die Tester ab.

Man fragt sich schon: Haben die Herren in Brüssel nichts Besseres zu tun, als unsere Staubsauger zu regulieren? Ab September 2014 dürfen die Reinemacher nicht mehr als 1600 Watt Leistung haben. In drei Jahren erlaubt die EU sogar nur noch 900 Watt. In Staub und Dreck versinken werden wir deshalb allerdings nicht: Denn die hohen Wattzahlen früherer Modelle dienten vor allem dazu, Käufer zu beeindrucken. Mit der Saugleistung haben sie laut Stiftung Warentest eher wenig zu tun. Entscheidend sei vielmehr, wie gut Gerät und Düse konstruiert und aufeinander abgestimmt sind.

In einem aktuellen Vergleich haben die Warentester 15 Modelle untersucht, die weniger als 1600 Watt Leistung haben. Sieben von ihnen schnitten "gut" ab, darunter auch zwei beutellose Sauger. Fünf Geräte erreichten die Note "Befriedigend", eines war "ausreichend" und zwei fielen mit "mangelhaft" durch.

Die guten Geräte kosten in der Regel 150 bis 200 Euro. Von absoluten Billigmodellen raten die Tester ab. Die beutellosen Geräte von Cleanmaxx und Kalorik für 40 bis 50 Euro saugten schlecht und pusteten zudem jede Menge Staub wieder aus - nicht nur für Hausstauballergiker ein K.o.-Kriterium. Wer sparen will, kann am ehesten noch bei Aldi-Aktionsware zugreifen: Der Quigg Eco2 von Aldi Nord war der einzige gute Staubsauger unter 100 Euro. Testsieger wurden der Miele Eco Line und der Siemens SilencePower. Letzterer war auch der leiseste im Test - was natürlich auch mit der geringeren Wattzahl zusammenhängt.

Den kompletten Test gibt es gegen Gebühr unter www.test.de

bak