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Proteste in Bangladesch: Regierung sperrt Whatsapp und Co.

Die Regierung in Bangladesch hat Messenger-Dienste wie Whatsapp und Viber blockieren lassen. Die Aktion könnte in Zusammenhang mit den anhaltenden Protesten im Land stehen.

Messenger-Dienste wie Whatsapp sind auch in Bangladesch wichtiges Kommunikationsmittel. Die Regierung hat entsprechende Angebote nun gesperrt.

Messenger-Dienste wie Whatsapp sind auch in Bangladesch wichtiges Kommunikationsmittel. Die Regierung hat entsprechende Angebote nun gesperrt.

Die Behörden in Bangladesch haben populäre Internet-Kommunikationsdienste wie WhatsApp, Tango, Line und Viber abgeschaltet. Sie begründeten die Aktion mit "Sicherheitsbedenken", andere Beobachter werteten die Blockade als Schritt gegen Proteste im Land.

Ein Sprecher der Telekommunikationsbehörde sagte, man habe bei den fünf Anbietern sowohl die Internet-Telefonate als auch das Verschicken blockiert. Die Polizei gehe davon aus, dass Gewalttaten wie die jüngsten Brandanschläge mit Hilfe dieser Dienste koordiniert wurden, berichteten lokale Medien.

Seit zwei Wochen protestieren Anhänger von Oppositionsparteien in Bangladesch. Sie fordern Neuwahlen, weil sie das Ergebnis der Wahl vor einem Jahr nicht anerkennen. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, blockieren die Aktivisten den Verkehr im ganzen Land - immer wieder auch mit Gewalt. Mehr als 20 Menschen wurden seit Beginn der Blockade getötet.

she/DPA / DPA
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