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Deutscher Webvideopreis 2014: Ring frei für Katzen, Fails und Selbstdarsteller

Beim Deutschen Webvideopreis werden die besten Clips im Netz prämiert. Nun geht es in die heiße Votingphase. Organisator Markus Hündgen zeigt sich derweil überwältigt von der Resonanz der Nutzer.

Von Martin Thiele

Markus Hündgen und sein Team haben sich der Sisyphos-Aufgabe verschrieben, die Perlen unter den deutschen Internet-Clips herauszufilten - und die besten mit dem Deutschen Webvideopreis auszuzeichnen. Der Medienpreis wird 2014 bereits zum vierten Mal vergeben - und kann diesmal mit sehr namhaften Moderatoren aufwarten. Am 24. Mai werden die TV-Comedians Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf in Düsseldorf durch den Abend führen.

Organisator und Vater des Deutschen Webvideopreises Hündgen zeigt sich zum Ende der Nominierungsphase schwer begeistert von der regen Teilnahme der User. Die Zahl der eingesendeten Beiträge dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. "Faszinierend ist in diesem Jahr aber vor allem die mobile Nutzung", sagt Hündgen, denn mehr als 50 Prozent der Zugriffe erfolge über Smartphones und Tablets.

Neu ist in diesem Jahr das reformierte Votingsystem (täglich eine Stimme, zudem einmalig 30 Stimmen für den jeweiligen Socialmedia-Kanal) - das bei den Nutzern extrem gut ankommt: Weil die missbräuchliche Stimmabgabe erschwert wird und damit Manipulationen vorgebeugt werden kann.

Die positive Resonanz macht sich auch in Zahlen bemerkbar: Allein am ersten Tag der Votingphase waren über 100.000 User auf der Website des Deutschen Webvideopreises - insgesamt wurden bisher mehr als 150.000 Stimmen abgegeben. Spannung ist also geboten im Kampf um einen der begehrten Preise, die in Kategorien wie "Epic", "Fail", "Let's Play, "LOL" oder "OMG" verliehen werden. Ob sich dann Clips von peinlichen Missgeschicken, selbstverliebte Schmink-Tutorials oder eben die klassichen Katzenvideos durchsetzen, wird sich zeigen. Die erste Abstimmungsrunde läuft noch bis zum 20. April 2014.