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Offener Brief eines Ehemanns Sie geht fremd – er hat zehn Wünsche an den Lover seiner Frau

Der Haussegen hängt schief, doch der Briefschreiber sucht den Ausgleich mit dem Liebhaber seiner Frau (Symbolbild).
Der Haussegen hängt schief, doch der Briefschreiber sucht den Ausgleich mit dem Liebhaber seiner Frau (Symbolbild).
© BraunS/Gettimages
Eine Frau hat einen festen Liebhaber. Ihr Mann sieht das locker, immerhin hat er nun mehr Zeit zum Angeln. Aber er stellt einige Benimmregeln für den zweiten Mann in seinem Bett auf.

Normalerweise dient Craigslist als Kleinanzeigenmarkt. Ein User nutzte die Seite allerdings um einen offenen Brief zu schreiben – gerichtet an den "Typen, der es meiner Frau besorgt". Innerlich scheint der Schreiber mit seiner Ehe abgeschlossen zu haben. Man liest keinen heftigen Wutausbruch, sondern eher eine humorvolle Auflistung kleiner Wünsche. Durchaus passend wurde der Brief mit einer schmutzigen Tennis-Socke illustriert.

Offener Brief eines Ehemanns: Sie geht fremd – er hat zehn Wünsche an den Lover seiner Frau
© Screenshot Craiglist

Relaxter Ehemann

"Nein, ich bin nicht böse. Ich möchte dich nur um ein Paar Dinge bitten für die Zeit in unserem Haus, nachdem du es mit ihr gemacht hast." Zuerst einmal solle der Don Juan in Zukunft die WC-Brille wieder herunterklappen. Denn jedes Mal werde er, der Ehemann, wegen des Stehpinkelns angemacht. Das nerve auf Dauer. Danach bedankt er sich bei dem Ungenannten, den er aber kenne, für die Gelegenheit, nun häufiger Angeln zu gehen. "Aber bitte trinke nicht immer mein ganzes Bier aus. Es ist okay, wenn Du ein paar Flaschen trinkst, aber lasse mir was übrig, denn ich muss es da länger aushalten als Du." Auch solle der Lover die Toilettenpapierrolle auswechseln, wenn er das letzte Blatt benutzt habe. "Aus irgendwelchen Gründen glaubt mein fünfjähriger Sohn, er müsse nicht abwischen, wenn kein Papier da ist." Dann wird es deftiger. Nach dem Sex möge sich der Galan an etwas Wegwerfbarem "abwischen" - aber bitte nicht die Sachen aus dem Korb mit der Männerwäsche nehmen. "Das sind meine sauberen Sachen. Meine Frau wäscht sie nicht. Letzte Woche war mein Sweatshirt verkrustet (Danke)." Auch solle der Liebhaber aufhören, sich vor den Kindern als Onkel zu bezeichnen. "Sie sind jung, aber nicht zurückgeblieben."

Die Wodka-Belohnung

Dazu gibt es gute Ratschläge. Der Lover solle die Frau besser nie vom Essen abhalten, aber ihr gleichzeitig versichern, dass das alles gewiss nicht dick mache. Dann bittet der Schreiber, den TV-Stuhl nicht weiter zu verstellen und ärgert sich darüber, dass der Liebhaber immer alle Kekse aufisst: "Die Brownies waren von meiner Mutter!" 

Der offene Brief schließt mit der Bitte, der andere Mann möge diese kleinen Wünsche berücksichtigen, denn sonst müsse der Schreiber seine Frau mit den Problemen konfrontieren. Und das wäre doch allen "unangenehm". Bei Wohlverhalten wird eine Belohnung versprochen. Im April werde er mit den Kindern vier Tage fortfahren, kündigt der Ehemann an. Dann werde er seinem Nebenbuhler rechtzeitig verraten, wo der Wodka im Haus versteckt sei. Denn für vier Tage reiche das Bier nicht aus.

Nachdem der Brief zum viralen Hit wurde, hat der Schreiber ihn inzwischen leider entfernt.

Kra

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