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Henriette Hell: In den Urlaub mit der Affäre? Der reinste Horror!

Mit der Affäre in den Urlaub fahren – in ein romantisches Resort in der Südsee? Das kann zu den desillusionierendsten Erlebnissen im Leben einer Frau gehören – warnt Henriette Hell.

Das ist der Traum - die Wirklichkeit sieht anders aus.

Das ist der Traum - die Wirklichkeit sieht anders aus.

Getty Images

Wer eine heiße Affäre hat, träumt ganz automatisch auch mal davon wie es wohl wäre mit dem Objekt der Begierde zu verreisen. Vorzugsweise in ein luxuriöses Resort auf den Seychellen. Honeymoon-Style. Der perfekte Schauplatz für gaaanz viel heißen Sex und möglicherweise sogar den ein oder anderen romantischen Schwur. Hmmm. Das klingt verlockend, nicht wahr?

 Doch ich warne Sie: Es ist ein großer Unterschied, ob Sie Ihren Lover nur ab und zu für ein paar prickelnde, Champagner-durchtränkte Stunden treffen – oder plötzlich zwei Wochen lang 24/7 Tisch, Bett und Bad mit ihm teilen müssen. Tschüß Quality Time, hallo Realität!

Spätestens, wenn Sie fünf der nachfolgenden Sätze aus seinem Munde gehört haben, ist es ganz sicher aus und vorbei mit der sexuellen Anziehungskraft:

 

- Gehen wir zurück ins Hotel? Ich muss mal groß.

- Boah, ey, ich schwitze wie ein Schwein.

- Aber JEDEN Tag kann ich nicht. Nur damit du’s weißt.

- Fragst du mal an der Rezeption, ob die eine zweite Decke für mich haben? Mit Klimaanlage erkälte ich mich sonst.

- Die Kamera war sehr teuer. Die gebe ich nicht aus der Hand. Du kannst doch eh nicht damit umgehen.

- Du schuldest mir noch zwei Dollar für die Cola vorhin. Und das Taxi eben habe ich auch bezahlt.

- Knutschen in der Öffentlichkeit ist so gar nicht mein Ding. Sorry.

- Eine kurze Hose langt ja wohl für zwei Wochen.

- Mir ist langweilig.

- Mist, ich hab mein gutes Hemd vergessen. Aber stört dich doch nicht, oder? Ich mag ja an dir dass du nicht so oberflächlich bist.

- Ob die hier irgendwo Champions League zeigen?

- Ich finde, du trinkst zu viel. Ein Glas Wein zum Essen reicht doch. Und mittags würde ich das ganz lassen.

- Ich hätte schon Lust, es mal mit einer Einheimischen zu treiben.

- An deiner Stelle würde ich jetzt erstmal eine Weile NICHT ins Badezimmer gehen. Hehe.

- Ich will am Fenster sitzen! Ich will am Fenster sitzen!

- Ups! Das war ich nicht ….

- Boah, ich muss schon den ganzen Tag von diesem Fischcurry aufstoßen …

- Die Hitze macht mich völlig fertig. Kannst du mir heute bitte einfach einen Gute-Nacht-Blowjob geben? Ich revanchiere mich auch … irgendwann.

- Der andere Bikini steht dir aber besser. In diesem wirkst du irgendwie … moppelig.

- Ganz schön teuer, das Hostel. Lass uns doch ab morgen lieber zwei, drei Nächte in einem Mehrbettzimmer pennen.

- Muss ich mich vor dem Essen nochmal umziehen oder kann ich mit Badehose ins Restaurant?

- Was machen wir heute?

- Boah, geil – eine McDonalds-Filiale! Lecker Frühstück.

- Komisch, ich hab schon wieder Hunger.

- Du siehst aus wie ein frischgekochter Hummer! Strand und du – das passt irgendwie nicht so gut, oder?

- Mir ist so heiß. Bitte geh du nach oben.

- Hm. Ich hätte wohl doch mehr Unterhosen einpacken sollen. Naja, zieh ich die hier halt nochmal auf links.

- Och, nö, ich will dir nicht schon wieder den Rücken eincremen.

- Findest du meine Fußnägel sind zu lang?

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.