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High-Carb-Diät: Eine Frau isst eine Woche lang nur Nudeln – das kam dabei heraus

Alle reden über Detox und Low Carb – je weniger Kalorien, desto besser. Eine Bloggerin hat das Gegenteil ausprobiert: Sie aß eine Woche lang nur Nudeln. Und kam zu einigen wichtigen Erkenntnissen.

Frau isst Nudeln

Wer abnehmen will, sollte auf Nudeln möglichst verzichten – heißt es zumindest (Symbolbild)

Getty Images

Charlotte Palermino hatte genug. Wenn sie Facebook, Instagram oder ähnliche Social-Media-Seiten öffnete, sprangen ihr überall die gleichen Stichworte entgegen: "Low Carb", "Detox", "glutenfrei", "Diät" – natürlich immer garniert mit Bildern von Salaten unter ausdrucksstarken Filtern. Aber die Bloggerin hat ein Problem: Sie liebt nun mal – wie die meisten von uns – Nudeln. Egal, wie viele Kalorien die zufällig haben.

Überhaupt kann Palermino es nicht leiden, wenn ihr jemand leckeres Essen verleiden will: "Beim Essen geht es für mich um Gemeinschaft und um Feiern, nicht um Angst und Kalorien zählen", schreibt sie in einem Beitrag für "Elle". Also fasste sie einen ungewöhnlichen Neujahrsvorsatz für 2018: "Anstatt auf die ganzen 'schlechten Lebensmittel' zu verzichten, wollte ich das Gegenteil tun. Ich wollte eine Woche lang nur Nudeln essen." Und dann schauen, was passiert. Würde sie tatsächlich, wie viele Ernährungsexperten behaupten, zunehmen und sich schlechter fühlen?

Palermino stellte für sich selbst die Regel auf, dass sie sich keine Gedanken über Kalorien machen wolle: "Ich würde essen, wann immer ich hungrig bin und Frühstück, Mittag und Abendbrot essen." Dafür wollte sie allerdings während der Woche komplett auf Alkohol und Kaffee verzichten.

Eine Woche lang nur Pasta

So sah Charlotte Palerminos erstes Frühstück des Jahres aus: 

Die Nudeln genoss sie in vollen Zügen, allerdings fehlte ihr der Kaffee sehr – kein Wunder bei jemandem, der seit mehr als zehn Jahren sechs Espressi am Tag trinkt. Ihre erste Erkenntnis: "Halte die Erwartungen an dich erstmal niedrig." Am zweiten Tag wurden die Entzugserscheinungen noch heftiger, hatten aber eine erstaunliche Nebenwirkung: Palermino ging eine Stunde laufen. "Das hatte ich noch nie getan."

Ganz ohne Kaffee ging es dann doch nicht. Charlotte Palermino konnte am dritten Tag einfach nicht anders, als drei Tassen zu trinken und war danach "davon überzeugt, dass alle Disney-Songs nicht von Liebe handeln, sondern von Kaffee". "Die Niederlage schmeckte hervorragend", gibt sie zu.

Nach drei Tagen kam die Wende. Palermino fühlte sich plötzlich energiegeladen, sie trank viel mehr Wasser und machte jede Menge Sport: "Plötzlich wollte ich ständig laufen statt zu gehen." Aber so sehr sie Pasta auch liebt, irgendwann bekommt auch die größte Nudel-Enthusiastin zu viel. Am letzten Tag der Woche wollte sie auch mal wieder etwas anderes essen – "alles außer Nudeln".

Zweieinhalb Kilo abgenommen – aber jeder Mensch ist anders

Doch sie hielt durch – und konnte am Ende der Woche ein Fazit ihres Selbstversuchs ziehen. Die wichtigste Erkenntnis: Man muss nicht alle Ernährungsweisheiten per se für bare Münze nehmen. Jeder Mensch ist verschieden, das gilt auch dafür, wie unser Körper auf Essen reagiert. "Hört auf, auf Social Media zu hören und achtet darauf, wie ihr euch nach dem Essen fühlst", ist ihr Ratschlag. Sie selbst spürte keinen negativen Effekt ihrer Pasta-Diät. Ganz im Gegenteil: Obwohl sie eine Woche lang nur die "bösen" Nudeln aß, nahm sie zweieinhalb Kilo ab. Das lag wohl am Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Zwischenmahlzeiten. 

Tatsächlich ist der Stoffwechsel jedes Menschen sehr individuell. Je nachdem, wie der Körper mit verschiedenen Stoffen umgeht, eignen sich verschiedene Ernährungsarten zum Abnehmen. Deshalb beansprucht auch Charlotte Palermino für ihr Experiment keinerlei Allgemeingültigkeit: "Ich empfehle die Pasta-Kur nicht für jeden. Aber ich werde mit Gluten und zwei Gläsern Wein wunderbar altern."

Alles aus einem Topf: One-Pot-Pasta – die besten Nudeln für Faule


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.