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"Euer Salat hat mich fett gemacht": Frau findet Wurm im Salat – und gibt Supermarkt Schuld an ihrer Misere

Eine Engländerin findet einen Wurm im Salat. Dieses Ereignis führt dazu, dass sie der Supermarktkette "Sainsbury's" vorwirft, der Salat hätte sie fett gemacht. Der Beginn einer urkomischen Konversation.

Wurm im Salat

So hätte der Salat eigentlich ausgesehen, hätte nicht der Wurm davon schon geknabbert.

"Liebes Sainsbury's, ich schreibe euch mit traurigem Herzen, um euch zu informieren, dass mich euer Kopfsalat fett gemacht hat", so beginnt die Engländerin Leila Daly ihre Facebook-Nachricht an die Supermarktkette "Sainsbury's". Was erst einmal wie ein schlechter Scherz klingt, entwickelt sich über mehrere Posts zu einer der witzigsten Konversationen zwischen Kunde und Supermarkt, die es vielleicht jemals gab. Denn die Fantasie von Leila Daly kennt keine Grenzen.

Sie erklärt "Sainbury's" wie es zu der unverhofften Gewichtszunahme überhaupt kommen konnte: "Heute, verhungernd, ging ich in meine Küche um mein Mittagessen vorzubereiten. Als ich diesen schönen Kopfsalat öffnete, bemerkte ich, dass ihn bereits jemand aß. Wer, fragt ihr vielleicht? Es war dieser kleine ."

76 Kilo mehr wegen eines Burgers

In den nächsten Absätzen schreibt Daly – mit viel Humor und keinesfalls ernsthaft – darüber, wie entsetzt sie war und dass ihre Kinder anfingen zu weinen, die Katzen ihre Köpfe gegen die Wände schlugen, sie selbst sich einnässte und ihr Mann sich von ihr scheiden ließ. Daraufhin musste sie natürlich auch weinen und aß einen Burger, der zu einer schlagartigen Gewichtszunahme von etwa 76 Kilogramm führte und daraus resultierend, weil sie als Mensch versagte, sie nun als "fette Prostituierte" arbeiten müsse. All das wäre die Schuld von "Sainsbury's" und Daly fragt, was ihnen eigentlich dabei einfallen würde, ein Unternehmen zu sein, das Würmer auf Lebensmitteln erlaubt, die aus der Erde kommen. Sie fordert, alle Mitarbeiter zu kündigen und die Firma zu schließen.

Dass die Social-Media-Manager von "Sainsbury's" keineswegs auf den Mund gefallen sind, damit hätte Daly wohl kaum gerechnet. Denn Mitarbeiter Ross antwortete prompt: "Hi Leila, was für eine schreckliche Situation." Er hoffe, sie konnte ihre Kinder beruhigen und ihnen die Vorteile der Situation erklären. Schließlich wären Würmer pflegeleichte Haustiere. Er würde ihr außerdem gern eine Entschädigung anbieten – für ihren neuen Freund und für sie selbst.

Ein Ferrari und ein frischer Kopfsalat

Diese Steilvorlage nimmt Daly natürlich sofort beim Wort und versucht zu verhandeln. Für ihren kleinen Freund – Jackie Chan, den Wurm – hätte sie gern einen neuen Kopfsalat. Für sich selbst – recht bescheiden – einen Ferrari. Ross von " " entgegnete, er hätte kein Problem mit dem Kopfsalat, der Ferrari hingegen gestalte sich etwas schwieriger. Er bietet daraufhin Kekse an, die die Ferraris unter den Keksen bei "Sainsbury's" seien.

Die Verhandlungen enden – ohne Anwälte oder das Gericht zu konsultieren. Daly nimmt die Kekse als Entschädigung an. Auch um wird sich gekümmert, unter anderem mit einem Netflix-Account.

Einige Tage später erhält Leila Daly Post von Mitarbeiter Ross. Zwei humorvolle Briefe, einer adressiert an sie, der andere an Jackie Chan, den Wurm. Der Brief für Jackie enthält eine Netflix-Geschenkkarte und ein laminiertes Bild von Ross, dem Wurm. In Dalys Brief steckt ein Einkaufsgutschein für "Sainbury's". Die Post verleitet Daly erneut einen Facebook-Post abzugeben, indem sie Mitarbeiter Ross als "absolute Legende" bezeichnet – nicht für die Gutscheine, sondern für seinen Humor.

Hier ist die ganze Konversation auf Facebook nachzulesen!