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Frisch vs. TK-Ware: Stiftung Warentest: So gut ist Tiefkühl-Lachs wirklich

Lachs ist der Lieblingsfisch der Deutschen. Doch wo sollte man ihn kaufen - an der Frischetheke oder lieber aus dem Tiefkühlregal? Stiftung Warentest hat 21 Produkte getestet.

Fisch und Fischgerichte  Auch Fisch ist bei den Deutschen beliebt. Am besten schmeckt uns Lachs.

Fisch ist bei den Deutschen beliebt. Am besten schmeckt uns Lachs.

Lachs ist einer der beliebtesten Speisefische. Er lässt sich roh in Sushi rollen, dank der Haut kann man ihn aber auch gut braten und grillen. Doch kauft man den Fisch lieber an der Frischetheke oder kann man auch ohne Bedenken in die Tiefkühltruhe greifen? Die unabhängigen Experten von Stiftung Warentest haben insgesamt 21 Lachsfilets getestet. Sieben waren frische, 14 tiefgekühlte Zuchtlachsfilets. Fünf hatten ein Biosiegel.

Aldi bei Frischfilets gut

Im Test lagen die frischen Fische geschmacklich vorn: Nur sie schmecken "kräftig nach Lachs", "buttrig" und sind "saftig", so das Fazit der Tester. Positiv fiel auf, dass es keine besorgniserregenden Keimbelastungen gab, selbst am Ende der zweiwöchigen Verbrauchsfrist nicht. Bei den Frischfilets liegt "Deutsche See" vorn (Note: 1,8), gefolgt von Aldi Nord (Note: 1,9).

Das Discounterfilet ist mit 23,60 Euro je Kilogramm deutlich günstiger als der minimal bessere Testsieger für 30,00 Euro pro Kilo. Nur "Befriedigend" ist Lidls "Fischerstolz Lachsfilet mit Haut" für 16 Euro pro Kilogramm. Beim sensorischen Urteil (Geschmack, Geruch, Aussehen und Mundgefühl) gibt es nur eine 3,5. Zudem kritisierten die Tester, dass das Filet häufig aus Schwanzstücken stamme.

Penny erreicht nur eine 4,0

Bei den TK-Filets liegt Eismann mit einer Gesamtnote von 1,9 vorn. Mit 31,50 Euro je Kilo ist er sogar etwas teurer als der frische Zuchtlachs. Aldi Nord landet bei der TK-Ware dagegen auf dem vorletzten Platz. Nicht empfehlenswert ist das "Berida Lachsfilet" von Penny: Zwar ist es ziemlich günstig (17,20 Euro je Kilo), erreicht aber nur eine Gesamtnote von 4,0. Die Tester monierten einiges: Die Stücke seien ungleichmäßig, beim Garen tritt außerdem viel Eiweiß aus. Zudem ist das Filet "im Mund trocken".

Positiv: Kein Fisch im Test war "nennenswert mit Quecksilber, Kadmium, Blei oder perfluorierten Tensiden belastet", schreibt Warentest. Auch Antibiotikaspuren wurden nicht entdeckt und es gibt keinen Anlass für Zweifel, dass Fischfilets mit Biosiegel nicht bio sind.

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr unter test.de/lachs.

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