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Israelischer Snack: Sabich: Was steckt hinter dem Trend-Sandwich aus Israel?

In Israel gehört das Sabich neben der Falafel zu den beliebtesten To-Go-Speisen und auch in Deutschland ist die Sandwich-Spezialität im Kommen. Wir verraten, was in der Pita steckt und wie man den vegetarischen Snack selbst zubereiten kann.

Sabich Sandwich

Das vegetarische Sandwich Sabich gehört in Israel zu den populärsten Snack-Gerichten.

In den Straßen Tel Avivs ist das Sabich in aller Munde. Ob direkt zum Frühstück oder als Snack zwischendurch, das Sandwich schickt sich an, der großen Schwester Falafel in Sachen Popularität den Rang abzulaufen. Gefüllt mit gekochten Eiern, gebratenen Auberginen, Hummus, Essiggurken und der Würzsoße Zhug hat sich die Pita-Spezialität zum Star unter den Frühstückssnacks gemausert. 

Wie immer ranken sich diverse Sagen und Legenden um das Food-Genie, das die Zutaten zuerst so meisterlich in Einklang gebracht hat. Eine dieser Geschichten ist die vom jüdischen Flüchtling Sabich Tsvi Halabi aus dem Irak. Er soll in Tel Aviv als erster das Frühstückssandwich unter die Leute gebracht haben und damit für arabisch-israelische Konkurrenz zur beliebten Falafel gesorgt haben.  

Sabich selbst machen: Die Einkaufsliste

Es ist zwar nur ein Sandwich, aber eines der Meisterklasse. Und weil eine Vielzahl von Zutaten zu dem Geschmackserlebnis beitragen, ist das Sabich auch nicht in zwei Minuten zubereitet - schließlich wird die Füllung von einem Soßen-Duett abgerundet. Folgende Zutaten benötigt ihr für vier Portionen.

Für die Füllung 

2 kleine Auberginen
4 Eier (Größe M)
2 Mini-Gurken
200 g Kirschtomaten
2 Frühlingszwiebeln
6 Stängel Koriandergrün
Salz

Für die Soße

100 g Tahini (Sesampaste)
2 EL Zitronensaft
½ gemahlener Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer 

Für das Zhug

½ Bund Petersilie
1 Bund Koriandergrün
½ grüne Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlener Koriander
3 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
Salz

Außerdem Olivenöl zum Braten und 4 Pita-Brote 

Die Zubereitung

Die Füllung macht den Anfang: Auberginen waschen, abtrocknen, längs halbieren und in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Eier etwa zehn Minuten lang hart kochen, kalt abschrecken, pellen und sechsteln.

Gurken und Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Ebenso die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Koriandergrün waschen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Die Blätter von den Stängeln zupfen und mit Gurken, Tomaten und Frühlingszwiebeln in einer Schüssel vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und circa 20 Minuten ziehen lassen. 

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Tahini, Zitronensaft, Kreuzkümmel und etwa 70 Milliliter Wasser zu einer cremigen Soße verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Für das Zhug die Kräuter waschen und abtrocknen. Die Blätter grob hacken. Chilischote waschen, halbieren, von den Kernen befreien und ebenso wie den Knoblauch grob hacken. Danach die Kräuter, Chili und Knoblauch mit den Gewürzen und Öl fein pürieren und mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Die Auberginenscheiben mit Küchenpapier abtupfen und portionsweise in etwas Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Abtropfen des Öls auf ein Küchenpapier legen. In die Pita-Brote eine Tasche schneiden und je nach Geschmack ein, zwei Löffel Tahini-Sauce hineingeben. Die Brote mit Auberginenscheiben, Eiern sowie Salat füllen und als Topping das Zhug hinzugeben.

Quellen: Go IsraelEat this

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