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Stiftung Warentest Mehr Vitamine, besserer Geschmack: Der leckerste Rotkohl kommt aus der Tiefkühltruhe

Rotkohl im Test
Rotkohl aus dem Glas oder der Tiefkühltruhe? Die Tester haben eine klare Präferenz.
© Ildi Papp / Picture Alliance
Rotkohl ist ein Wohlfühlessen in der kalten Jahreszeit. Ob mit oder ohne Apfel – saftig und bissfest muss der Kohl sein. Stiftung Warentest hat den Test gemacht. Der Verkaufsschlager im Glas ist nicht die beste Wahl.

Wenn die kalte Jahreszeit anbricht, ist die Zeit für Rotkohl gekommen. Ist er gut gemacht, schmeckt er salzig wie süß, mit feinen Noten von Nelke und Zimt oder gar fruchtig nach Äpfeln. Wer allerdings im Supermarkt danebengreift, kann auch eine Niete ziehen und anstelle einer würzigen Geschmacksexplosion landet dann eine matschige Enttäuschung auf dem Teller. Stiftung Warentest hat 27 Rotkohl-Fertigprodukte getestet und festgestellt, dass der Verkaufsschlager nicht die beste Wahl ist.

Wer Rotkohl im Glas kauft, kann nichts falsch machen. So denken viele und lassen die Tiefkühltruhe beim Einkauf links liegen. Genau dort aber finden sich die Testsieger. Geschmacklich hat die Tiefkühlkost die Nase vorn. Während bei der Konkurrenz aus Glas und Dose der Essig geschmacklich dominiert, attestieren die Tester dem tiefgekühlten Rotkohl ein ausgewogenes Aroma. Das kommt vor allem bei den Apfelrotkohlen zum Tragen, bei den tiefgekühlten Sorten ist das Fruchtaroma intensiver. 

Tiefkühl-Rotkohl ist Testsieger

Testsieger ist der tiefgekühlte Apfel-Rotkohl von Iglo. Die Tester vergeben die Bestnote für den Geschmack, an die Gesamtnote 1,7 kommt die Konkurrenz nicht ran. Vor allem die klassischen Varianten können nicht mithalten, die besten bekommen für den Geschmack gerade einmal die Note gut (2,5) verliehen. Der Alnatura Bio-Rotkohl im Glas schneidet insgesamt nur einen Hauch besser ab als ein Discounter-Produkt, dafür kostet der Lidl-Rotkohl von Freshona mit 8 Cent pro 100 Gramm nicht einmal halb so viel. 

Unterm Strich dominieren die Tiefkühl-Rotkohle den Test. Fünf von sechs Produkten erreichen die Gesamtnote Gut. Sie schneiden in puncto Geschmack wesentlich besser ab als die Konkurrenz aus Glas und Dose. Und haben einen weiteren Vorteil: Da Tiefkühlware schonend zubereitet wird, gehen weniger Vitamine verloren. Ganz mager an Vitamin C waren laut Warentest Rotkohle aus Standbeuteln. 

Hochwertiger Rotkohl hat eine violette Färbung, ist gleichmäßig, bissfest und schmeckt ausgewogen würzig. Ganz anders sieht das beim tiefgekühlten Delikatess Apfelrotkohl von Penny aus. Das Produkt sei wenig appetitlich, braunstichig, leicht strohig und schmecke erdig-dumpf. Die Tester vergeben die Note 4,0. Damit ist das Produkt das schlechteste im Vergleich.

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr hier. 

tpo

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