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"Die Höhle der Löwen": Warum die Suppengründer von "Bone Brox" den Nerv unserer Zeit treffen

Es ist der heißeste Trend aus den USA, der rundum gesund sein soll. Nein, es geht um kein neu entdecktes Wundermittel, sondern um Brühe. Die Suppengründer von "Bone Brox" haben mit ihrem Produkt ins Schwarze getroffen - und wollen den deutschen Markt erobern.

Warum die Suppengründer "Bone Brox" den Nerv unserer Zeit treffen

Brühe "to go": Die Suppengründer von "Bone Brox" folgen mit ihren Produkten einem Trend

Wenn Altbewährtes wieder Trend wird: Es soll Gewebe und Knochen aufbauen, gegen Entzündungen helfen, Stimmung und Schlaf verbessern und überhaupt rundum gesund sein. Dabei geht es hier keinesfalls um ein neu entdecktes Wundermittel, sondern einfach nur um . In der Regel wird diese aus gekochten Knochen gewonnen. Wie gesund die Brühe aus ausgekochten Knochen wirklich ist, können Sie hier lesen!

Die Gründer von "Bone Brox" haben aus Omas Superfood ein hippes Produkt gemacht. Und damit genau den Nerv unserer Zeit getroffen. Sie verkaufen Brühe vom Freilandhuhn und Weiderind im schicken Einmachglas. Bis zu 18 Stunden werden dafür Knochen mit Gemüse und Kräutern - alles in Bio-Qualität - ausgekocht. Dazu gibt es einen biologisch-abbaubaren To-Go-Becher - für den Brühgenuss unterwegs.

Brühe war schon in Uromas Küche allgegenwärtig, heute ist sie wieder hip und wird gern "broth" genannt, also Brühe auf Englisch. Entstanden ist der Trend - wie so viele - in New York City. Dort standen die Menschen Schlange vor Brodo, einer Suppentheke im East Village in Manhattan, um einen Pappbecher mit Brühe zu erhalten. Von dort ist der Trend nach Europa geschwappt: An Londoner U-Bahn-Stationen etwa verkauft "bone tea" Hühner-, Rinder- und vegane Brühe in Coffee-to-go-Bechern, Anfang 2016 gab es sogar eine Pop-up-Broth-Bar in Berlin.

Brühe ist hip, aber warum Schlange stehen?

Warum aber das Schlange stehen für Brühe, wenn man sie doch so leicht selber machen kann. Natürlich braucht man dafür Zeit, was viele heutzutage nicht mehr haben. Aber es lohnt sich allemal. Denn wer keine Lust hat, einfach nur Brühe zu schlürfen, kann diese als Basis für Suppen und Saucen verwenden. Oder aber in großen Mengen zubereiten und einfrieren. Dann hat man immer frische Brühe bzw. Fonds zum Kochen im Haus, und muss nicht auf Brühwürfel zurückgreifen.

Rezept für broth oder Brühe

Zutaten:

  • 3-4 kg Bio-Knochen (Rinder-, Kalbs-, Hühner- oder Entenknochen
  • 500 g Sellerie
  • 1 kg Zwiebeln
  • 500 g Möhren
  • 4 Lorbeerblätter
  • 8 Knoblauchzehen
  • Frischen Thymian
  • 2 EL Meersalz
  • 50 ml Apfelessig

Zubereitung:

Für ein besonders intensives Aroma sollte man die Knochen vorher 20 bis 30 Minuten im Ofen bei 250 Grad Celsius rösten.

Dann die Knochen im Topf auf dem Herd mit kaltem Wasser bedecken, mindestens jedoch drei bis vier Liter Wasser verwenden, zum Kochen bringen und bei geringer Hitze sechs Stunden schmoren lassen. Schaum und Fett an der Oberfläche abschöpfen. Danach alle anderen Zutaten zu den Knochen geben. Weitere acht Stunden köcheln lassen, von der Herdplatte nehmen und die durch ein feines Sieb filtern.

Jetzt so schnell wie möglich runterkühlen und portionieren. Frisch hält sich die Brühe bis zu fünf Tagen. Sie können sie aber auch einfrieren und bei Bedarf verwenden. Die entstandene Fettschicht auf der Oberfläche einfach abschöpfen.


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