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Weltwassertag 2021 Diese Karte zeigt, wie es um den weltweiten Zugang zu Trinkwasser bestellt ist.

Zum Weltwassertag: Trinkwasser fließt aus einem Wasserhahn in ein Glas
Trinkwasser fließt aus einem Hahn in ein Glas – bei uns nichts besonderes, woanders ist der Zugang zu sauberem Wasser nicht so selbstverständlich
© Fotostand / K. Schmitt / Picture Alliance
Der Weltwassertag soll auf den zunehmenden Wassermangel und die sinkende Qualität des Trinkwassers aufmerksam machen. Eine Karte zeigt, wie es um den weltweiten Zugang zu Trinkwasser bestellt ist.

Ständiger Zugang zu sauberem Trinkwasser ist hierzulande für die meisten Menschen völlig selbstverständlich – in anderen Teilen der Welt jedoch überhaupt nicht. Wie Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zeigen, ist der grundlegende Zugang zum Trinkwasser vor allem in ärmeren Ländern längst nicht allem Menschen vergönnt. Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent ist die Lage prekär. Im Tschad haben demnach lediglich 39 Prozent der Gesamtbevölkerung zumindest grundlegenden Zugang zu Trinkwasser. Sogar nur einen limitierten Zugang, sprich: das Wasser ist mehr als 30 Minuten entfernt, haben 17 Prozent. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mahnte zum Weltwassertag in der "Rheinischen Post" an: "450 Millionen Kinder haben weltweit laut Unicef nicht genügend Wasser – jedes fünfte Kind." 

Mehr Details entnehmen Sie der untenstehenden Karte:

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Hintergrund zum Weltwassertag 2021: Den Wert des Wassers erkennen

Auf Zusammenhänge mit dem Klimawandel weist Aktivist Benny Adrion im Gespräch mit dem stern hin (Hier das gesamte Interview). Er gründete 2006 Viva con Agua. Der Verein aus Hamburg unterstützt seit 2006 den Bau von Brunnen, Waschmöglichkeiten und Sanitäreinrichtungen überall dort auf der Welt, wo es am nötigsten ist. Er sagt: "In vielen Regionen leiden die Menschen unter der Ausweitung von Wüstengebieten". Um von Deutschland aus etwas zu ändern, müssten die Menschen nachhaltiger werden. Bislang wäre die westliche Welt in der Hinsicht kein gutes Vorbild. 

Der Weltwassertag wird seit 1993 von den Vereinten Nationen ausgerufen und "erinnert alljährlich an die Besonderheiten der essenziellsten Ressource allen Lebens", wie es auf der Webseite des Bundesumweltministeriums heißt. 2021 steht er unter dem Motto  2021 steht unter dem Motto "Wert des Wassers". Das Motto solle die Menschen dazu aufrufen, sich Gedanken über die lebenswichtige Bedeutung von Wasser und seinen Wert zu machen. Dies gehe weit über den finanziellen Gesichtspunkt hinaus und umfasse auch den ökologischen, sozialen sowie kulturellen Wert von Wasser, heißt es seitens des Ministeriums.

Quellen:WHO/UNICEF, Bundesumweltministerium, "Rheinische Post"


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