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Brückentage: So lässt sich 2019 das Maximum herausholen

"Der frühe Vogel fängt den Wurm": Dieses Sprichwort gilt besonders für die Urlaubsplanung an Brückentagen. Das sind die Gelegenheiten 2019.

Das Jahr 2019 ist noch ein paar Wochen entfernt, doch so mancher Arbeitnehmer hat schon jetzt den neuen Kalender fest im Blick. Der simple Grund: Brückentage! Diese sind eine willkommene Gelegenheit, um aus den Urlaubstagen das Maximum herauszuholen. Zwischen Neujahr und Silvester verstecken sich im kommenden Jahr wieder viele kleine und große "Brücken". Aber alles der Reihe nach. Bereits der Jahreswechsel 2018/2019 bietet die erste günstige Gelegenheit.

Winter und Frühjahr 2019

Aus vier mach neun, heißt es zu Jahresbeginn. Neujahr fällt auf einen Dienstag, vier Urlaubstage machen daher die Woche voll und sorgen dafür, dass vom 31.12. bis zum 4.1. Relaxen angesagt ist. Heilige Drei Könige (6. Januar) fällt hingegen auf einen Sonntag - davon hätten aber ohnehin nur die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt profitiert. Ganz Arbeitnehmer-Deutschland kann hingegen die Osterfeiertage nutzen. Vier Urlaubstage vom 15. April bis zum 18. April bringen zehn freie Tage, da Karfreitag und Ostermontag dazukommen. Eine weitere Möglichkeit ist die Woche nach dem Osterfest. Urlaub vom 23. April bis zum 26. April bedeutet ebenfalls zehn Tage frei.

Nur eine Woche später ist der Tag der Arbeit (1. Mai), der auf einen Mittwoch fällt. Mit zwei Urlaubstagen verlängert sich entsprechend das davorliegende oder folgende Wochenende. Wer gleich mehr Urlaubstage in die Hand nehmen will, kann den Tag der Arbeit sogar mit dem Oster-Urlaub verbinden. Christi Himmelfahrt (30. Mai) ist traditionell an einem Donnerstag, ein Urlaubstag bedeutet also vier Tage frei.

Auch Pfingsten sorgt für gute Laune. Dank Pfingstmontag (10. Juni) verkürzt sich die folgende Woche deutschlandweit um einen Arbeitstag. Wer in der Woche vor dem Fest fünf Urlaubstage investiert, darf sich über zehn freie Tage freuen. Der Juni wird in manchen Bundesländern vom langen Wochenende nach Fronleichnam (Donnerstag, 20. Juni) abgerundet. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens können sich die Arbeitnehmer freuen.

Herbst und Winter 2019

Es folgt das übliche Sommerloch, das lediglich für die Menschen in Bayern und im Saarland mit Mariä Himmelfahrt (Donnerstag, 15. August) ein kleines Highlight zu bieten hat. Erst der Tag der Deutschen Einheit (Donnerstag, 3. Oktober) bietet sich wieder für Urlaubs-Sparfüchse im ganzen Land an. Vier Urlaubstage versüßen den Start in den Herbst mit neun freien Tagen (28. September - 6. Oktober).

Es folgt der Reformationstag (Mittwoch, 31. Oktober), der in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg für verkürzte Wochen oder lange Wochenenden sorgen kann. Tags darauf, am 1. November, folgt Allerheiligen. Für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland gibt's automatisch ein langes Wochenende, das sich natürlich noch ausdehnen lässt.

Was bleibt, sind die die beiden Weihnachtsfeiertage (25. und 26. Dezember), die auch 2019 arbeitnehmerfreundlich auf einen Mittwoch und einen Donnerstag fallen. Drei Urlaubstage machen die Woche voll und auch mit Blick auf Neujahr 2020 ergeben sich bereits wieder interessante Brückentags-Konstellationen.

SpotOnNews
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.