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IFA 2018: Die besten Gadgets der Messe

Noch bis zum 5. September findet in Berlin die alljährliche IFA statt. Dies sind die spannendsten, vorgestellten Technologien.

"Chris" ist ein Sprachassistent für Autofahrer

"Chris" ist ein Sprachassistent für Autofahrer

Autonome Geschirrspüler, zukunftssichere Hörgeräte und süße Roboterhunde - es gibt nur wenig, was es auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin nicht zu bestaunen gibt. Hier sind einige der spannendsten Gadgets und Technologien, die noch bis zum 5. September live zu sehen sind.

Wenn der Geschirrspüler mitdenkt

Der deutsche Haushaltsgeräte-Riese Miele präsentiert auf der diesjährigen IFA seine Geschirrspüler-Generation "G 7000". Das Gerät, das fast schon selbstverständlich auch per App gesteuert werden kann, bietet ein System, das den Reiniger automatisch selbst dosiert. Zur Verwendung kommt ein von Miele entwickeltes Granulat.

Auch der Mega-Trend Sprachsteuerung ist auf der IFA an allen Ecken vertreten. Der Huawei AI Cube ist eine Mischung aus smartem Lautsprecher und LTE-Router und setzt auf Amazons digitale Sprachassistentin Alexa. Wann genau der Lautsprecher in den Handel kommen soll, ist derzeit nicht bekannt, man geht aber davon aus, dass es noch in diesem Jahr so weit sein soll.

Lenovo hat zahlreiche Notebooks im Gepäck. Darunter befindet sich auch das Legion Y530, das sich an eine ganz bestimmte Zielgruppe wendet: an Frauen und Männer, die beispielsweise nach der Arbeit gerne ein wenig spielen, sich dafür aber nicht einen eigenen Computer oder eine Konsole anschaffen wollen. Während das Innere auf Gaming ausgelegt ist, gibt sich das Notebook von außen eher professionell - und ist damit beispielsweise auch für die Geschäftsreise geeignet.

Direkt ins Ohr

Hörgeräte können heutzutage so viel mehr, als noch vor einigen Jahren. Auf der IFA präsentiert Hersteller ReSound beispielsweise sein Modell LiNX Quattro, das seit dem 1. September erhältlich ist. Dieses bietet nicht nur App-Unterstützung, sondern ermöglicht es unter anderem auch, Musik oder Podcasts direkt ins Ohr zu streamen.

Außerdem ermöglichen es dieses und andere Hörgeräte, dass schwerhörige Personen den Zukunftstrend Sprachassistent vernünftig nutzen können. Dr. Stefan Zimmer, Vorsitzender des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie (BVHI), gibt zu bedenken: "Ohne Hörgerät kein Sprachverstehen und ohne Sprachverstehen keine moderne Kommunikation - weder mit Menschen, noch mit der Technik".

Auch Roboterhündchen Aibo von Sony, von dem eine neue Version gezeigt wurde, muss zuhören, wenn man ihm Befehle gibt. Derzeit steht noch nicht fest, ob der Techno-Hund auch nach Europa kommen wird. Sony wollte eine mögliche Markteinführung unter anderem vom Interesse auf der Messe abhängig machen.

Sichere Straßen dank "Chris"

German Autolabs kümmert sich unterdessen um die Sicherheit auf deutschen Straßen und präsentiert "Chris", den ersten Sprachassistenten speziell für Autofahrer. Die Hardware kann ganz einfach nachgerüstet werden und wird ähnlich wie ein Navigationsgerät an der Frontscheibe befestigt. Per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, versteht "Chris" neben Sprachkommandos auch einfache Gesten.

Tatsächlich gibt es auf der IFA auch einige Neuheiten in Sachen Smartphone zu sehen. So zeigt Samsung neben seinen äußerst imposanten QLED 8K TV-Geräten der neuen "Q900"-Serie das gerade erst erschienene Galaxy Note 9. Außerdem zeigt Lenovo das Motorola One, das ab Oktober für nur rund 300 Euro in Deutschland auf den Markt kommen soll.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.